Beim Passattuning kann man an allen Ecken und Enden ansetzen, egal ob man die Optik, die Leistung oder die Fahreigenschaften des geräumigen Kombis verbessern will. Wenn man bei der Leistung das Letzte herausholen möchte, könnte man sich eine Sportkupplung zulegen. Möchte man eine Verbesserung der Akustik, dann lässt sich auch der Endschalldämpfer austauschen. Dadurch klingt das Fahrzeug insgesamt etwas voller, bewegt sich aber immer noch innerhalb der in Deutschland gesetzlich zulässigen Werte. Außerdem sieht der aus zwei Rohren bestehende Auspuff deutlich sportlicher aus.
Wer beim Passattuning seinem Auto eine sportlichere Federung verpassen möchte, der kann entweder die einzelnen Fahrwerksfedern austauschen oder sich gleich ein komplettes neues Stoßdämpferset zulegen. Eine etwas härtere Federung sorgt für eine deutlich bessere Straßenlage vor allem bei höheren Geschwindigkeiten. Auch mit Seitenwinden kann man mit einer härteren Einstellung der Stoßdämpfer erheblich besser umgehen. Das trägt entscheidend zur Verbesserung der Fahrstabilität bei.
Eine weitere Möglichkeit für das Passattuning besteht in der Spurverbreiterung. Die erreicht man mit speziellen Spurplatten, die aufgesetzt werden, bevor man das Rad anbringt. Damit lassen sich pro Achse locker um die drei Zentimeter erzielen, ohne dass man große Umbauten vornehmen müsste. Allerdings sollte man vorher immer schauen, ob das Rad anschließend noch genügend Spielraum im Radkasten hat. Zusätzlich muss man sich spezielle Radmuttern besorgen, bei deren Länge die Stärke der ausgesetzten Spurplatten mit berücksichtigt worden ist.
Ein weiterer wichtiger Punkt beim Passattuning sind die Felgen und Reifen. Polierte Alufelgen haben nun mal ein hochwertigeres Aussehen als die klassischen Gussfelgen oder Stahlfelgen. Ihre edle Optik kann man mit Kappen für die Radmuttern und die Radnabe durchaus noch steigern. Einige Felgen besitzen sogar ein verstecktes Ventil. Natürlich kann man sich auch gleich Kompletträder bestehend aus hochwertigen Felgen und besonders sportlichen Reifen gönnen.
Last but not Least kann man beim Passattuning auch im Innenraum einige Dinge verändern. So könnte das Armaturenbrett von einem sportlichen Lenkrad gekrönt werden. Außerdem kann man sich Sportsitze einbauen, die über ein Gurtsystem verfügen, wie man das von den Pilotensitzen her kennt, und das sicherer als das übliche Dreipunktgurtsystem ist.