IBO Kugellager – der Spezialist im bayrischen Ismaning
IBO Kugellager sind in der Fachwelt ein Begriff. Seit über 30 Jahren werden diese Produkte im bayrischen Ismaning nördlich von München gefertigt. Echte Kugellager sind aber für diesen Spezialisten eher ein Randprodukt.
Was ist ein Lager? Ein so genanntes Teekesselchen, ein Wort mit zwei Bedeutungen. Zum einen ist ein Lager ein Raum, in dem man Dinge aufbewahrt, also lagert. In der Technik bezeichnet man damit ein Bauteil, mit dem eine sich drehende Welle in einem feststehenden Teil gelagert wird. Dabei dient das Lager dazu, die Reibung zwischen den Teilen möglichst gering zu halten, damit die zum Antrieb des beweglichen Teils benötigte Kraft möglichst gering sein kann. Zunächst entwickelte man das Gleitlager, das nur aus einer Hülse aus einem geeigneten Material besteht. Darauf folgte dann das Kugellager. Es besteht aus einem äußeren Ring mit Innennut, einem inneren Ring mit Außennut und den in der Nut umlaufenden Kugeln, die eventuell noch geführt werden. Die Kugeln weisen eine sehr geringe Reibung auf, so dass sich die Welle sehr leicht drehen lässt.
IBO als Spezialist für Großlager ab 200 mm Durchmesser hat aber nur wenige echte IBO Kugellager im Programm. Der Nachteil der Kugel liegt darin, dass in der Belastungsrichtung die Auflageflächen sowie die radiale Belastbarkeit relativ gering sind, von speziellen Bauformen einmal abgesehen. Für große Lager, die teils sehr hohen Belastungen ausgesetzt sind, verwendet man deshalb lieber Rollen anstelle der Kugeln. Um auch Axialkräfte auffangen zu können, verwendet man beispielsweise Lager mit Kegelrollen.
Es gibt sehr viele verschiedene Bauformen und Ausführungen an Lagern. In der Regel sind sie genormt, so dass sie auch zwischen einzelnen Herstellern austauschbar sind. Die IBO GmbH fertig keine Massenware. Die IBO Kugellager werden speziell auf die Belange der Kunden zugeschnitten. Für solche Großlager ist IBO genau der richtige Partner. IBO verfügt über die technischen Möglichkeiten, den Kunden beraten und aus seinem Programm bedienen zu können. Oft ist eine Sonderanfertigung vonnöten, die nicht am Lager vorrätig ist. Am schnellsten geht die Fertigung dann, wenn die Grundausführung am Lager ist. Dann braucht man nur die Kontur des Außen- oder Innenrings anzupassen. Da Kugeln, Rollen und auch die Laufflächen im Innen- und Außenring gehärtet sind, ist da keine Bearbeitung mehr möglich.
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