LED Rückleuchten – Innovativ, sicher und schick
LEDs sind schon seit Jahrzehnten bekannt. Doch erst jetzt reift die Technik aus und kann auch in Autos verwendet werden - vorerst aber nur als LED Rückleuchten

Während normale Lampen ungefähr 200 Millisekunden benötigen, um nach dem Betätigen des Bremspedals aufzuleuchten, entwickeln die LEDs nach nur 15 Millisekunden ihre volle Leuchtkraft. Das erspart dem nachfolgenden Fahrer bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometer sechs Meter Bremsweg, weil er das Bremslicht früher sieht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich LEDs neben LED Rückleuchten und Blinkern auch bei den Frontscheinwerfern durchsetzen.
LEDs arbeiten völlig anders als Glühlampen oder Xenonbrenner. Während bei Glühlampen ein Draht aus Wolfram in einer stickstoffhaltigen Atmosphäre so stark erhitzt wird, dass er weiß glüht und etwa drei Prozent der Energie als Licht abgibt, wird in Xenonlampen ein Plasma erzeugt, indem Hochspannung einen Lichtbogen zwischen zwei Wolframelektroden entstehen lässt. All diese Verfahren haben den Nachteil, dass ein großer Teil der Energie als Wärme verloren geht. Bei LEDs ist das nicht der Fall. Sie erzeugen über komplizierte Vorgänge in Halbleitern direkt Licht aus Strom. Die Wärmeentwicklung ist bei dieser Technik minimal.
Ein Nachteil ist, dass die Rückleuchten im Winter dazu neigen, einzufrieren und dadurch unter Umständen schlechter sichtbar sind, weshalb an neuen Materialien gearbeitet wird, die man beheizen kann. Die TÜV-Gesellschaften überlegen auch, ob es nicht sinnvoll währe, eine Heizung für LEDs durch ein Gesetz zu erzwingen. - Der Sicherheit zuliebe.
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