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Magentis: das erfolgreiche Automodell aus dem Hause Kia

Der Kia Magentis, der in den USA als Optima und in China sowie Südkorea als Lotze vertrieben wird, stellt ein Stufenheck-Limousinenfahrzeug des koreanischen Autoherstellers dar, das zur Mittelklasse gezählt wird.

In seinem Design hat der Magentis seine Basis im Hyundai Sonata, was wohl daran liegt, dass Kia seit 1998 zum Hyundai-Konzern gehört. Der Magentis wurde als Nachfolger für den Kia Clarus auf den Markt gebracht, und in dieser Eigenschaft ist er nun bereits in der zweiten Generation erfolgreich auf dem Automarkt unterwegs.

In der ersten Generation, die ab 2001 auf den Markt gelangte, hatte der Magentis seinen Start als Nachfolgemodell für den Kia Clarus. In seiner mechanischen Ausstattung war er identisch mit dem Hyundai Modell Sonata, wobei am Magentis nachträglich kleine Veränderungen im Design gemacht wurden. Schon im Jahr 2003 wurde der Magentis einer Modellpflege unterzogen, und danach gehörten jene Doppelscheinwerfer zur Ausstattung, die auf den ersten Blick starke Ähnlichkeit mit dem Mercedes-Benz haben und während den Anfängen der Marktpräsenz häufig für Verwirrung sorgten.

Schon im Jahr 2005 startete der Magentis nach nur vier Jahren Marktpräsenz in seine zweite Generation. Diese brachte auch in der Optik eine Veränderung gegenüber dem Vormodell mit sich. Auch die Unterschiede zum vorher als Parallelmodell gehandelten Hyundai Sonata waren nach der Modellüberarbeitung nicht mehr erkennbar. In zweiter Generation wird der Kia Magentis nun mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor mit einer Leistung von 144 PS beziehungsweise 106 Kilowatt angeboten. Zudem ist ein 2,4-Liter-Motor mit einer Leistung von 160 PS beziehungsweise 118 Kilowatt vorhanden, der allerdings nicht auf dem europäischen Markt vertrieben wird. Neben dem 2,7-Liter-V6-Motor mit 188 PS beziehungsweise 138 Kilowatt (ausschließlich mit Automatikgetriebe) kann der Magentis nun auch mit 2,0-Liter-Common-Rail-Dieselmotor erstanden werden, bei dem eine Leistung von 140 PS beziehungsweise 103 Kilowatt zur Verfügung steht. Auch in der Sicherheitsausstattung wurde der Kia Magentis überarbeitet: So verfügt er inzwischen in aktueller Generation über sechs Airbags, die durch Antiblockiersystem und Elektronische Stabilitätskontrolle ergänzt werden. So konnte der Kia Magentis beim EuroNCAP-Crashtest hinsichtlich der Sicherheit vier von fünf möglichen Sternen erreichen und zeigt sich auch hier als Siegermodell.

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