Marderschreck: Gegen die zunehmende Marderplage
Mit einem Marderschreck wehren sich Haus- und Hofbesitzer gegen gefräßige Marder, die sich besonders in Norddeutschland ausgebreitet haben. Es gibt aber auch Alternativen zur klassischen Marderfalle.

Neben Abfällen fressen sich Marder gern durch Gärten und Höfe, die ihnen vom Huhn bis zur Nuss eine breite Nahrungspalette servieren. Der Mensch lockt Marder oft auch ungewollt mit Katzennäpfen und Hundefutter an, das draußen abgestellt wird. Damit wird den Mardern das Essen fast auf dem Tablett serviert und andere Artgenossen lassen selten lange auf sich warten. Eigentlich sind Marder, die sich in ihrer angestammten Waldgegend von kleinen Säugetieren ernähren, nützlich für den Menschen: Sie fressen das Ungeziefer. Durch Müll, Abfälle und eine breite Vermehrung sind die kleinen Raubtiere aber heute eher eine Plage als ein nützlicher Helfer.
Wenn Haus und Hof von Mardern heimgesucht werden, hilft ein Marderschreck. Die Marderfalle besteht aus einem Käfig, an dessen Ende ein kleiner Köder abgelegt wird. Betritt der Marder den Marderschreck, fällt die Falle zu. Das Tier wird dabei nicht verletzt. Marderfallen können im Außenbereich und auch im Keller aufgestellt werden. Ein Marderschreck ist im Fachhandel erhältlich.
Eine gute Hilfe gegen die Marderplage sind auch die gezüchteten Verpiss-Dich-Pflanzen. Die Pflanzen sondern einen für Marder, Katzen und andere Kleintiere unangenehmen Geruch ab. Verpiss-Dich-Pflanzen können überall dort aufgestellt werden, wo sich nachts die Marder anschleichen. Tagsüber bleiben die possierlichen Tierchen nämlich lieber in ihrem Bau. Marder knabbern auch gern Autokabel an und sorgen damit nicht selten für einen teuren Schaden in der Werkstatt. Für Marder-geplagte Fahrzeuge eignet sich eine Marder-Ultraschallsicherung sehr gut, die überall über den Fachhandel erhältlich ist.
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