Mazda Tribute - Mazdas erste geländetaugliche Limousine
Der Mazda Tribute war die erste geländetaugliche Limousine, die von Mazda produziert wurde. Die Fahrzeuge nennen sich SUV-Modelle, was Sport Utility Vehicle heißt und die Geländetauglichkeit im Namen unterstreicht.
Erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wurde der Mazda Tribute im Jahr 2000. Hier war es die Los Angeles Auto Show, auf der der Tribute seinen ersten Auftritt hatte. Im gleichen Jahr führte der japanische Automobilhersteller Mazda den Tribute dann bereits auf den Markt in Deutschland ein. Die Entwicklung des Mazda Tribute erfolgte gemeinsam mit Ford und hierbei war nicht nur der technische Bereich, sondern auch ein großer Teil der Karosserie vom Tribute identisch mit dem Ford Maverick beziehungsweise Mercury Mariner. Auch die zur Verfügung stehende Motorenpalette teilten sich die Fahrzeuge. Schon im Jahr 2006 erfolgte die Einstellung des Verkaufs in Deutschland, während der asiatische Raum weiterhin mit dem Tribute beliefert wurde, hier wurden allerdings Veränderungen an der Karosserie vorgenommen.
Der Mazda Tribute konnte für sich auf dem Markt in den USA deutlich größere Erfolge verzeichnen, als dies auf dem europäischen Markt je der Fall war. So war es nur eine logische Folge, dass der amerikanische Markt im Jahr 2007 mit einem völlig neuen und überholten Modell des Fahrzeugs versorgt wurde. In dieser zweiten Generation teilt sich der Mazda die Technik sowie die Bodengruppe wieder mit einem Fahrzeug von Ford und hier war es diesmal der Ford Escape, der bei uns als Maverick bekannt ist, der identisch ausgestattet war.
Der Tribute war in unterschiedlichen Versionen auf dem deutschen Markt erhältlich. Es gab die Varianten Exclusive und Comfort, bei denen allerdings die Version Exclusive ausschließlich mit dem 3,0-Liter-V6-Motor ausgestattet war. Als Einstiegsvariante stand der Tribute 2,3-Liter-Comfort als preiswertes Fahrzeug zur Verfügung. Deutlich höher in Preis und Leistung angesiedelt war der V6. Der Tribute durchlief im Jahr 2004 eine moderate Modellpflege. Hier wurden sowohl die Stoßfänger als auch die Scheinwerfer und Heckleuchten überarbeitet. Auch die Front- und Heckschürze sowie der Innenraum erhielten leichte Überarbeitungen. Auch serienmäßige 16-Zoll-Leichtmetallfelgen waren neu am Fahrzeug ab 2004. Auch Mittelkonsole sowie Wähl- und Schalthebel waren nun aufwändiger gestaltet.
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