Mustang - das legendäre Musclecar
Der Ford Mustang lässt Männerherzen schon seit Generationen höher schlagen. Ein kerniger Sound und das muskulöse Design begründen den Mythos des Urgesteins aller Musclecars.

1964 präsentierte der 1903 von Henry Ford gegründete Automobilkonzern Ford erstmals das auf dem Falcon basierenden Sportcoupé-Modell Mustang. Eine raffinierte Werbekampagne vor dem offiziellen Verkaufsstart und die individuellen Ausstattungsmöglichkeiten machten das Modell bereits im Anfangsjahr äußerst erfolgreich: Rund 650.000 Autos der Marke Mustang verkaufte Ford im ersten Jahr alleine in den USA, womit der Konzern bis heute den Start-Verkaufsrekord hält.
1967 schickte der Automobilkonzern die zweite Generation seines Erfolgsautos ins Rennen um die Autofahrergunst. Ein neuer 6,4-Liter-Motor mit 320 PS ergänzte das Modellangebot, und auch sonst sprengte das Nachfolgemodell den Rahmen des Urspungs-Mustangs an einigen Stellen. So wurde unter anderem etwa der Kühlergrill vergrößert.
1969 folgte die dritte Generation. Länger, breiter und natürlich wieder mit mehr PS ausgestattet sollte sie sein. Mit einem aggressiveren, fast einem Hai gleichenden Design kam der Ford Mustang in den Jahren 1969 und 1970 daher. Viele Experten und Mustang-Fans sehen in dieser Generation die letzte "wirkliche" Mustang-Modellreihe.
Vor allem die im Jahr 1971 als vierte Generation auf den Markt gebrachte Mustang-Modellreihe enttäuschte sowohl Experten als auch Autofahrer gleichermaßen. Durch eine wuchtigere und flächigere Karosserie mit deutlich weniger Glasflächen verlor der Mustang den Charme früherer Jahre. Wettzumachen versuchte Ford das mit dem Mustang II im Jahr 1973. Das Modell war kürzer, schmaler und leichter als der direkte Vorgänger, und verkaufte sich in fünf Jahren rund 1,1 Millionen mal. 1979 folgte der Ford Mustang III, 1994 der Ford Mustang IV und 2004 der Ford Mustang V. Für 2010 ist der Ford Mustang VI geplant.
Wer sich heutzutage einen Ford Mustang, egal ob als Oldtimer oder Neuwagen, zulegen möchte, wird am ehesten bei US-Import-Händlern fündig. Vor allem im Internet finden sich zahlreiche Anbieter. Wie immer sollte natürlich auf Seriosität und gute Bewertungen durch andere Käufer geachtet werden.
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