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Oldtimer – mehr als nostalgische Träume?

Sie sehen toll aus und verbreiten dort, wo sie auftauchen ein nostalgisches Flair. Gemeint sind Oldtimer. Die Palette reicht da von 20 Jahre alten Blechkisten bis zu Träumen aus Blech und Chrom.

Sind wir doch mal ehrlich: Die Autos früher waren schöner. Ihre Vorgaben bestanden nicht aus aerodynamischen Werten und anderen Errungenschaften der Hightech-Gesellschaft, sondern ihre Erbauer konnten sich noch Werten wie Schönheit und Ästhetik widmen. Wer heutzutage noch einen solchen Wagen fahren will, muss sich entweder einen Oldtimer fertig kaufen oder ihn sich selbst aus einem vermeintlich ausgedienten Fahrzeug zusammenschrauben- oder bauen. Angebote gibt es reichlich, doch man muss auch den passenden Geldbeutel dafür haben. Ein absolut beliebter Oldtimer, der auch für ein nicht ganz so prall gefülltes Portemonnaie noch erschwinglich ist, ist der VW-Käfer. Egal, ob als Cabriolet oder als Schätzchen aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit einer geteilten Rückscheibe, ein Hingucker ist er allemal. Richtig teuer wird es, wenn man ein mehr als 20 Jahre altes Modell der Luxuskarossen wie Rolls Royce oder Ferrari erstehen will. Wobei das natürlich auch immer auf den Zustand des Fahrzeuges ankommt. Topgepflegte Varianten dieser Autos sind fast nicht bezahlbar. Liebhabern dieser Wagen kommt es dann ebenso auf die Originallackierung wie auch die Form und Farbe der Bezüge an. Alles sollte möglichst originalgetreu erhalten oder instand gesetzt sein.

Die meisten Autos dieser Art sind „Schönwetter-Fahrzeuge“. Man hat sie zu lange gehätschelt und gepflegt, als dass man sie jedem Wind und Wetter aussetzen will. Daher sind sie häufig auch nur als Zweitfahrzeug angemeldet, wobei es für Autos, die älter als 20 Jahre sind – und somit als Oldtimer gelten – spezielle Kennzeichen gibt. Wird normalerweise ein Auto nach seiner Kubikzahl bemessen, gilt das hier nicht. Das würde auch ganz schön teuer, da die alten Maschinen in der Regel auch noch überdimensionierte Hubräume hatten. Außerdem können sie auch saisonal angemeldet werden. Ein weiteres Thema, das man beim Oldtimerfahren berücksichtigen sollte, ist die Umwelt. Die Motoren aus den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts waren bei Weitem nicht so umweltverträglich wie die heutigen. Wer also öfter mit seinem Oldie durch die Gegend fahren will, sollte sich vielleicht Gedanken über Kat Nachrüstung oder Ähnliches machen. Oder ein Auto mit „alter Fassade“ und neuem Innenleben kaufen. Solche gibt es als Bausätze oder auch als Sondermodelle der Automobilhersteller.

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