Renault Megane: Die beliebte Kompaktklasse
Der Kompaktklassewagen Renault Megane ist seit 1995 erhältlich und bekam mit seiner dritten Generation eine zeitgenössische Karosserie. Alle Ausstattungsvarianten und Motorisierungen im Überblick.
Die Kompaktklasse Megane des französischen Automobilbauers Renault kam 1995 als Coupé und Schrägheck auf den Markt. Der Megane löste den Renault 19 ab. Wenig später kam der Megane auch als fünftüriger Kombi, als viertüriges Stufenheck und als Van Scenic auf den Markt. Das Konzept zum neuen Renault Megane stammt bereits aus dem Jahr 1988, wurde aber erst 1995 serienreif.
Seit November 2008 ist die nunmehr dritte Generation des beliebten Kompaktwagens erhältlich. Das Model hat unter anderem einen analogen Drehzahlmesser, einen digitalen Tachometer, ein Navigationssystem von TomTom und eine Keycard-Funktion an Bord. Der neue Renault Megane zeichnet sich im Vergleich mit seinem Vorgängermodell auch durch verbesserte Sicherheitseigenschaften und ein umweltfreundlicheres Konzept aus. Das Coupé kommt per Serie mit einem Sportfahrwerk und Leichtmetallfelgen in den Handel. Der Kombi Grandtour ist seit Juli 2009 erhältlich. Wenig später wurde die Modellpalette um ein sportives Coupé mit 250 PS erweitert. Die Stufenheckversion Fluence wird ab 2010 in der Türkei gefertigt. Die Modellpalette wird durch ein Coupé-Cabrio abgerundet.
Der Kompakte Megane wird in verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten. Die Einstiegsversion wird in Deutschland als Expression und in Österreich als Authentique geführt. Die nächsthöhere Ausstattungsvariante ist der Dynamique. Die hochwertige Ausstattung Luxe (in Österreich Privilege) enthält bereits alle Ausstattungspakete. Der Benziner ist ab 1,4 Litern mit 74 kW erhältlich. Der große Benziner nimmt 2,0 Liter bei 132 kW. Der Renault Megane ist auch als Diesel ab 1,5 Litern mit 66 kW erhältlich. Die große Dieselvariante hat 2,0 Liter und 118 kW unter der Haube.
Seine Verkaufserwartungen konnte der Kompakte aus dem Hause Renault in Deutschland nie richtig erfüllen. Die deutschen Kunden wollten sich vor allem nicht mit dem Design des Megane anfreunden, das mit den Verkaufsschlagern Golf oder Astra so gar nichts gemein hatte. Mit der dritten Generation entschied sich Renault für ein vollständig überarbeitetes Design. Um ihren Absatz in deutschen Landen anzukurbeln, haben die Franzosen für ihren Megane bewusst verschiedene Finanzierungspakete geschnürt. Deutlich nachgelegt hat Renault mit der guten Innenausstattung des dritten Megane.
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