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Scheinwerferblenden - Guter oder böser Blick für's Auto

Scheinwerferblenden gehören inzwischen genauso zum optischen Tuning von Autos, wie das Tieferlegen oder der Seitenspoiler. Allerdings sind nicht alle Anbauten ohne weiteres erlaubt. Man muss sich vorher gut informieren.

Das Auto ist, wie ja allgemein bekannt ist, des Deutschen Liebling. Möglichst kräftig, neu, groß und vor allem gutaussehend soll es sein. Unter diesen Umständen ist es auch verständlich, dass kaum jemand sich mit der Standard-Ausstattung aus der Fabrik zufrieden gibt und zu Mitteln, wie dem Tuning greift. Während man sich bisher vor allem auf die Leistungssteigerung konzentrierte und Steuergeräte modifizierte oder einen Sportauspuff einbaute, geht der Trend in letzter zeit immer mehr in Richtung Optik. So gehört das Tieferlegen sowie Spoiler und Seitenschweller einbauen längst zum Angebot einer jeden Tuningwerkstatt. Die Grenzen zieht erst der Staat, oder besser gesagt TÜV, welcher Neonröhren oder andere Lichteffekte verbietet und zum Beispiel Mindestwerte für die Höhe der Karosserie vorgibt.

Fast ebenso wichtig, für die Optik, wie zum Beispiel ein Seitenschweller, sind die Scheinwerferblenden. Im Prinzip sind das Blech- oder Plastikteile, die man oben am Scheinwerferglas abbringt. Viele Fahrzeughersteller dimensionierten das Glas vor den Glühbirnen nämlich viel zu groß beziehungsweise zu hoch, um eben das Karosserieteil zwischen Scheinwerfer und Motorhaube einzusparen. Für das optimale Design sollte man den Scheinwerfer aber so schmal wie möglich halten, am besten gerade so groß, dass das Licht ungehindert nach außen kann.

Die Scheinwerferblenden kann man auf zwei Arten befestigen: Entweder mit einem speziellen Kleber oder indem zwei Löcher für Schrauben in die Karosserie gebohrt werden. Es gibt für manche Fahrzeug-Modelle auch Clip-Systeme oder Scheinwerferblenden, die einfach nur zwischen Karosserie und Motorhaube eingeklemmt werden.

Ein großes Problem beim Aufrüsten ist oft die Lackierung. Es empfiehlt sich, die Blende in genau der Farbe, wie das restliche Auto zu lackieren. Dafür braucht man meistens einen Spezialisten, weil der Lackierer genau die Farbe aussuchen muss, die der Lack auch hat, denn sie verändert sich mit zunehmendem Alter. Ferner muss man berücksichtigen, dass der Lack auf Kunststoff einen anderen Ton annimmt als auf Blech und nur schwer schlierenfrei aufzutragen ist. Wenn man keinen Spezialisten kennt oder die Mühen und Kosten scheut, kann man natürlich auch auf das Lackieren ganz verzichten. Manchmal ist nämlich auch einfach der „nackte“ Kunststoff oder ein Kontrastfarbton sehr ästhetisch.

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