Thema Tuning: Wie funktioniert ein Gewindefahrwerk?
Gewindefahrwerke sind besonders in der Tuning-Szene beliebt und ermöglichen eine individuelle Verstellbarkeit der Bodenfreiheit. Ist ein solches Bauteil aber tatsächlich erforderlich oder reicht ein Sportfahrwerk?
Tiefer, breiter, schneller: Das Auto-Tuning erfreut sich einer treuen Fangemeinde. Meist haben sich die Tuning-Fans dabei einer festen Automarke verschrieben. Fahrzeugmodifikationen sind vom Spoiler bis zum Lenkrad möglich. Zum beliebtesten Fahrzeugtuning gehören das Chiptuning des Motors, Karosserieumbauten, Beleuchtungen und Anpassungen des Interieurs. Da es einem echten Tuning-Fahrzeug möglichst an Bodenfreiheit mangeln sollte, ist auch ein professionelles Fahrwerktuning Pflicht.
Beim Fahrwerktuning werden die werksüblichen Stoßdämpfer und Federn durch spezielle Tuning-Fahrwerke ersetzt. Zweck dieser Umbauten ist das „tiefer Legen“ des Fahrzeuges. Die einfachste Möglichkeit ist der Einbau von Tieferlegungsfedern aus dem Fachhandel. Dabei werden nur die Federn gegen kürzere Tieferlegungsfedern getauscht – die Serienstoßdämpfer verbleiben im Wagen. Mit Tieferlegungsfedern lassen sich Fahrzeuge nur im einige Zentimeter tiefer liegen. Der Umbau auf Tieferlegungsfedern führt außerdem zu einem schnelleren Verschließ der Stoßdämpfer.
In der Tuning-Szene werden zur Tieferlegung meist Sportfahrwerke verbaut. Sportfahrwerke werden im Fachhandel von verschiedenen Herstellern angeboten und bestehen aus einem kompletten Satz Federn und Stoßdämpfern. Das Serienfahrwerk wird in der Werkstatt durch ein geeignetes Sportfahrwerk getauscht. Wer ein Sportfahrwerk fährt, benötigt eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Sondereintragung in die Fahrzeugpapiere. Sportfahrwerke ermöglichen einen sportlicheren Fahrstil und eine verbesserte Kurvensteuerung, sorgen aber mit ihrem kürzeren Federweg auch für weniger Fahrkomfort. Das Fahrzeug liegt „härter“ auf der Straße.
Das Gewindefahrwerk kommt ursprünglich vom Motocross-Sport und wird für Autos direkt aus dem Profi-Motorsport übernommen und ermöglicht eine individuelle Höheneinstellung des Fahrwerkes. Im Gegensatz zum Sportfahrwerk, das etwa als 60/40-Tieferlegung angeboten wird, kann die Bodenfreiheit mit einem Gewindefahrwerk nach Belieben reguliert werden. Gewindefahrwerke ermöglichen ein individuelles Feintuning und machen auch verschiedene Reifengrößen möglich.
Für das sportliche Fahren ist ein hochwertiges Sportfahrwerk vollkommen ausreichend. Gewindefahrwerke machen nur bei häufigen Reifenwechseln und für Show-Cars Sinn.
Schreibe Deinen Kommentar
Kommentare
| Titel |
|---|
| Titel |
|---|
Schlagen Sie hier relevante und interessante weiterführende Inhalte zu diesem Artikel vor. |
Unter 'Seite vorschlagen' können Sie eine thematisch und qualitativ passende Website eintragen. Unsere Redaktion wird den Vorschlag zeitnah hinsichtlich seiner Qualität und seinem Mehrwert für unsere User prüfen und die vorgeschlagene Website veröffentlichen oder ggf. ablehnen.
Qualitätskriterien:
Jeder Linkvorschlag wird von dem wallstreet:online-Team hinsichtlich folgender Kriterien geprüft:
• Der Link muss auf eine Domain mit deutschem Impressum verweisen
• Der Inhalt der vorgeschlagenen Website muss qualitativen Mindestanforderungen entsprechen. Hierzu zählen bspw. der zusätzliche oder ergänzende informative Nutzen sowie ein gegebener Mehrwert für User, die von wallstreet:online auf die vorgeschlagene Website geleitet werden
• Der Text des Verweises sollte prägnant und inhaltich passend gewählt sein, damit aus seiner Formulierung auf das verwiesene Angebot rückgeschlossen werden kann
• Die Länge des Texts darf maximal 50 Anschläge betragen
• Desweiteren besteht für freigegebene Verweise keinerlei Anspruch auf dauerhafte Integration. Das wallstreet:online-Team behält sich vor, veröffentlichte Verweise ohne Ankündigung zu entfernen bzw. durch von der Redaktion als f¨r unsere User als sinnvoller eingestufte Vorschläge zu ersetzen.
| Titel |
|---|

