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TÜV-Gebühren - Der Tribut für Sicherheit

Der TÜV ist ein Garant für Sicherheit auf Deutschen Straßen und in der Industrie. Doch das Überprüfen der Anlagen ist mit hohem Aufwand verbunden, weshalb man an den TÜV Gebühren entrichten muss.

Man stelle sich Deutschland ohne TÜV vor: Völlig fahruntüchtige, verrostete Autos ohne Bremsen quälen sich über deutsche Straßen, zerfallen mitten auf der Autobahn, Elektroinstallationen in Häusern sind lebensgefährlich. In Fabriken und Bergwerken sterben täglich hunderte Menschen, tausende werden bei Unfällen verstümmelt – kurzum: Ein Horrorszenario.

Dank des TÜV (Technischer Überwachungs-Verein) existieren derartige Szenarien nur in der Fantasie und werden effektiv verhindert, indem alle Technischen Anlagen, die auf irgendeine Weise gefährlich sein können, genau geprüft werden – auch das Auto. Ein solcher Check ist natürlich nicht kostenlos, aber für die Zulassung des Fahrzeugs trotzdem unabdingbar sowie auch für die Versicherung gegen weitere Gefahren eine Grundvoraussetzung.

Um sich ungefähr über die Preise im klaren zu sein, kann man im vorhinein online eine Liste für TÜV Gebühren einsehen. Dabei muss man aber beachten, dass der TÜV, oder besser gesagt „die TÜVs“, nicht etwa Ämter oder andere Staatliche Organisationen sind, sondern genau wie andere Unternehmen, auf den Freien Markt bestehen müssen. Die einzige Voraussetzung für eine TÜV-Gesellschaft, ist, dass sie zu mindestens 25,1 Prozent einem „Technischen Überwachungs-Verein e. V.“, gehören. Ein solcher Verein ist offiziell eine Wirtschafts-Selbsthilfe-Organisation, die vom Staat als solche anerkannt wurde. Die TÜV-Gesellschaften sind meistens in Gruppen, wie der „TÜV Rheinland“, „TÜV Nord“ oder „Holdings TÜV Süd“ organisiert, konkurrieren miteinander und haben eigene Preiskonditionen.

Die TÜV Gebühren hängen also davon ab, wo man wohnt und welchen Anbieter man auswählt. Außerdem kommt es darauf an, welche Untersuchung fällig ist, wie schwer und um welche Art von Fahrzeug es sich handelt. Für die Zulassung ist in jedem Fall eine Abgasuntersuchung und die Hauptuntersuchung notwendig. Beide müssen alle zwei Jahre wiederholt werden und kosten bei einem 3-Tonnen PKW zusammen etwa 70 Euro. Bei Krafträdern, Anhängern oder Landmaschinen gelten andere Preise. Die Kosten bei der Abgasuntersuchung ist bei Dieselfahrzeugen deutlich teurer und hängt sowohl bei Diesel, als auch bei Benzin zusätzlich von der Art eines etwaig vorhandenen Katalysators ab. Die Untersuchung von geregelten Katalysatoren kostet etwa zehn Euro mehr, also jene von U-Katalysatoren.

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