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Xenon Scheinwerfer – das bessere Licht auf der Straße

Durch den Einsatz der Xenon Scheinwerfer in fast allen Fahrzeugkategorien lässt sich die Sicherheit im Straßenverkehr bei Dunkelheit um ein Vielfaches verbessern.

Der Unterschied von Xenonlicht zum Halogenlicht in Kraftfahrzeugen ist, dass bei der Xenonvariante eine Gasentladungslampe anstatt einer Glühlampe ihren Dienst tut. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob es sich um Fern- oder Abblendlicht handelt.

Der Xenon Scheinwerfer wurde erstmals in Deutschland in einem BMW Fahrzeug im Jahr 1991 angeboten. Die Firma Bosch war damals Vorreiter bei dieser Technologie. Anfang wurde die Xenon Technik nur für das Abblendlicht verwendet. Seit einigen Jahren wird beim sogenannten Bi Xenon Licht auch das Fernlicht abgedeckt.

Der Xenonscheinwerfer funktioniert durch die Zündung des Gases mithilfe eines Funkens. Dies funktioniert unter einer Hochspannung von 20.000 Volt, die mittels eines Vorschaltgerätes erzeugt wird. Dadurch fließt dann der Strom durch einen sogenannten Tunnel innerhalb der Lampe. In der Anlaufphase wird die Leuchte mit mehr Last betrieben, bis so viel Wärme entstanden ist, dass die Lichtfarbe entstehen kann. Ist die Temperatur dann hoch genug, wird die Leuchte automatisch in den Dauerbetrieb versetzt und die elektrische Leistung, die zugeführt werden muss, stabilisiert. Die Xenonlampe benötigt ungefähr 15 Sekunden bis zum Erreichen der vollen Lichtausbeute und 60 Sekunden zur Einstellung der optimalen Lichtfarbe.

Beim Xenon-Scheinwerfer wird durch eine automatische Leuchtweiteregelung die Scheinwerfereinstellung unabhängig den verscheiden Faktoren wie Beladung oder Beschleunigung eines Autos stets auf dem korrekten Stand gehalten. Auch bei der dynamischen Leuchtweiteregelung wird Stellung der Scheinwerfer über die Geschwindigkeit gesteuert.

Zu den entscheidenden Vorteilen der Xenon Scheinwerfer gegenüber herkömmlichen Scheinwerfern zählt das wesentlich hellere Licht (annähernd Tageslichtwerte), das im Straßenverkehr für mehr Sicherheit sorgt. Die Straße wird breiter ausgeleuchtet und das menschliche Auge kann Hindernisse besser erfassen. Ein geringerer Energieverbrauch von einem Drittel der Leistung sowie einen ungefähr viermal so lange Lebensdauer tragen ebenfalls zum Erfolg dieses Systems bei. Diese Vorteile erkauft man sich allerdings mit den erheblich höheren Anschaffungskosten und kostenintensiver Wartung.

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