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Fendttraktoren, der Klassiker aus dem Allgäu

Fendttraktoren haben ihren Ursprung im Allgäu, genau in Marktoberdorf. Die führende Marke Fendt hat aber auch nach dem Verkauf an einen weltweit agierenden Konzern namens AGCO weiterhin Bestand.

Fendttraktoren wurden zunächst im Allgäu im gleichnamigen inhabergeführten Unternehmen hergestellt und vertrieben. Schon in den Jahren 1925 bis 1927 begann Johann Georg Fendt den Klassiker, die Fendttraktoren, in einer eigenen Werkstatt innerhalb einer Bleizugfabrik zu konstruieren. Das erste Gefährt der Fendttraktoren hatte eine Leistung von 6 PS aufzuweisen.

Nach dem Tod von Johann Georg Fendt ging die Firma an den Sohn über, der sich gemeinsam mit der Witwe Fendts die Leitung des Traktorenunternehmens teilte, und so konnte schon im Jahr 1935 der erste Schlepper von Fendt ausgeliefert werden. Bis zum Jahr 1938 fanden zahlreiche Weiterentwicklungen bei den Fendttraktoren statt, die letztlich in diesem Jahr den 1.000 Traktor aus dem Familienunternehmen hervorbrachten, der nun schon mit 16 PS aufwartete.

Im Jahr 1953 war es dann bei Fendttraktoren Zeit für den Fendt GT, der als Geräteträger auf den Markt gebracht wurde und schon im Jahr 1961 konnte das Familienunternehmen auf nunmehr 100.000 gebaute Fendttraktoren zurückblicken und hier den Fendt Farmer 2 mit einer Motorleistung von inzwischen 34 PS auf den Markt bringen.

Bis zum Jahr 1977 erfuhren Fendttraktoren dann eine weitere Entwicklung, und so waren zu dieser Zeit Modelle erhältlich, die 150 PS aufwiesen und bedingt durch Turbolader sowie Ladeluftkühlung eine Leistung von sogar 185 PS erreichten.

Highlights der Fendttraktoren sind der Favorit 600, der Favorit 622 LS sowie der 626 LSA, die mit 200 bzw. 242 PS nur relativ selten und dann fast ausschließlich für den Export nach Australien, Benelux, Frankreich sowie nach Saudi-Arabien gebaut wurden. Diese recht seltenen Modelle gelten bis heute als Liebhaber- und Sammlerstücke der Fendttraktoren.

Fendt konnte sich von den 1920er Jahren bis zum Jahr 1985 in relativ kurzer Zeit mit den Fendttraktoren zum Marktführer in Deutschland etablieren. Im Verlauf der weiteren folgenden Jahre wurde auch an der Motorleistung der Fendttraktoren stark gearbeitet und Modelle wie der Favorit 800 mit bis zu 230 PS waren die Folge der Entwicklungsarbeit.

Besonders interessante technische Innovationen waren hier ebenso die Vorderachse mit Federung wie auch die Endgeschwindigkeit, die nun auf inzwischen 50 Stundenkilometer angehoben worden war.

Eine weitere Innovation der Fendttraktoren war der Xylon, der für die Landwirtschaft, die Kommunen sowie die Landschaftspflege als echtes Systemfahrzeug herausgebracht wurde.

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