Komfort bei der Gartenarbeit – der Aufsitzrasenmäher
Die Aufsitzrasenmäher werden auch als Rasentraktoren bezeichnet und sind besonders gut für das Mähen von großen Flächen in Grünanlagen und auf Fußballplätzen geeignet.
Der Aufsitzrasenmäher lässt sich nicht nur zum Rasenmähen verwenden. Mit dem entsprechenden Zubehör kombiniert, kann er einem auch bei anderen Aufgaben wichtige Dienste leisten. Als interessantes Zubehör kann man beispielsweise einen kleinen Anhänger und ein Räumschild für den Rasentraktor bestellen. Auf dem Anhänger kann man kleinere Gerätschaften oder aber elektrische Pumpen, Kabeltrommeln, Benzinkanister, Rasenmäher zum Schieben oder Rasentrimmer für die Ränder der großen Flächen transportieren. Mit dem Räumschild versehen, wird der Aufsitzrasenmäher zum nützlichen Hilfsmittel bei der Erfüllung der winterlichen Anliegerpflichten.
Den Aufsitzrasenmäher bekommt man mit unterschiedlichen Schnittbreiten und mit verschiedenen Anordnungen des Schneidwerkes. Als kleiner Schneepflug lässt sich natürlich nur der Rasentraktor verwenden, bei dem das Schneidwerk zwischen den Achsen sitzt. Bei anderen Modellen ist es an der Front des Rasentraktors angebracht, was natürlich den Vorteil hat, dass man damit bis dicht an die zu bearbeitenden Ränder heranfahren kann und der Aufwand bei der manuellen Nacharbeitung nicht so hoch ist. Für Modelle mit einem mittig angebrachten Schneidwerk gibt es auch einen Kehrvorsatz, sodass sie ganzjährig zur Reinigung größerer Flächen eingesetzt werden können und die zusätzliche Anschaffung anderer Technik erübrigen.
Mit dem Aufsatzrasenmäher kommt man recht schnell voran. Im Vergleich zum Handrasenmäher bringt es der Rasentraktor auf die doppelte bis dreifache Schnittbreite. Die Schnitthöhe kann ebenfalls eingestellt werden. Das kann je nach Modell mit einer mechanischen, hydraulischen oder elektronischen Verstellung erzielt werden. Üblicherweise liegt die erzielbare Schnitthöhe zwischen 30 und 90 Millimetern.
Bei der Motorisierung kann man einen Verbrennungsmotor oder einen Elektromotor wählen. Der Elektromotor ist natürlich wesentlich umweltfreundlicher und kostengünstiger. Auch beim Auswurf des Schnittgutes gibt es Unterschiede. Den Aufsitzrasenmäher kann man sowohl mit hinten angebrachtem Fangkorb als auch mit einem seitlichen Auswurf bekommen. Ersteres hat den Vorteil, dass die Wiese gleich vom Schnittgut komplett befreit wird. Beim seitlichen Auswurf benötigt man entweder ein Begleitfahrzeug wie bei älteren Mähdreschern oder muss das Schnittgut anschließend von Hand mit dem Rechen beseitigen. Diese Technik ist jedoch für den Landwirt geeignet, der aus dem Schnittgut Heu machen und es an seine Tiere verfüttern möchte.
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