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    Gebrauchte Leichtkrafträder als Alternative zum Neukauf

    Die Entscheidung, ein Fahrzeug oder ein Motorrad neu oder gebraucht zu kaufen, ist nicht immer einfach - auch im Falle von Leichtkrafträdern. Die Entscheidungskriterien sind Wertverlust und Dauer der Nutzung.

    Ein Leichtkraftrad ist ein kleines Motorrad mit einer Größe zwischen 50 und 125 Kubikzentimetern. Diese kleinen Motorräder haben maximal 15 PS und dürfen bereits ab einem Alter von 16 Jahren gefahren werden, sofern der Fahrer den sogenannten A1-Führerschein besitzt. Ein Leichtkraftrad ist nicht zulassungs- und steuerpflichtig, benötigt aber ein amtliches Kennzeichen, das stets eine Größe von 255 mm in der Breite und 130 mm in der Höhe haben muss. Ein Leichtkraftrad muss alle zwei Jahre zur technischen Untersuchung, wo die Funktionsfähigkeit von Motoren, Bremsen und sämtlicher anderer für die Verkehrssicherheit relevanten Bauteile überprüft wird. Der A1-Führerschein ist gewissermaßen die Vorstufe zum großen Motorradführerschein. Er umfasst eine Anzahl von Pflichtstunden, die für den Erwerb des großen Motorradführerscheins angerechnet werden können. Die theoretische Prüfung fragt die Kenntnisse in der Straßenverkehrsordnung ab, die praktische Prüfung für den A1-Führerschein umfasst das Kurvenfahren, Slalomfahren, Bremsen und eine Probefahrt im Straßenverkehr.

    Normalerweise wird ein Leichtkraftrad nur über einen kurzen Zeitraum gefahren. Daher ist der Wertverlust bei den Leichtkrafträdern relativ hoch und lohnt nur in seltenen Fällen als Neuanschaffung. Ein Leichtkraftrad gebraucht zu kaufen, ist im Zweifel wirtschaftlicher, insbesondere dann, wenn die Anschaffung finanziert werden muss. Beim Kauf eines gebrauchten Leichtkraftrades sind aber folgende Dinge unbedingt zu beachten. Zum einen sollte der Käufer beim Kauf des Gebrauchten von einer erfahrenen Person begleitet werden, die sich mit Motorrädern gut auskennt. Dann muss das gebrauchte Leichtkraftrad nach einem gut durchdachten Schema geprüft und begutachtet werden. Hierfür gibt es Checklisten, die man sich auch im Internet herunterladen kann. Schwerpunkte der Prüfung sind stets der Allgemeinzustand des Motorrads und die Funktionsfähigkeit von Motoren und Getriebe. Außerdem sollte immer eine Probefahrt gemacht werden.

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