Lebenswichtiger Schutz: der Motorradhelm
Welcher Motorradhelm ist Ihr Favorit: Jet-Helm, Integralhelm, Enduro- und Crosshelm oder Klapphelm? Jeder hat seine Vor- und Nachteile. Doch die Sicherheit sollten sie alle gemein haben.
Die steigenden Zulassungszahlen sprechen für sich: Immer mehr Menschen entscheiden sich für die Freiheit auf zwei Rädern - ein Motorrad. Das Biken erfordert neben jeder Menge Know-how auch eine sorgfältig ausgewählte, persönliche Ausrüstung. Besonders wichtig ist dabei ein genau angepasster Motorradhelm.
Der Helm schützt nicht nur bei einem Sturz den Kopf vor Verletzungen. Er schützt schon während des Bikens vor Steinschlag, Nässe, Wind und anderen Umwelteinflüssen. In der Regel trägt man seinen Helm mindestens vier bis fünf Jahre lang. Da er für die Sicherheit der empfindlichsten Körperpartie verantwortlich ist, sollte man beim Kauf eines Motorradhelms nicht nur auf die Kosten schauen, sondern auch ein Modell in bewährter, geprüfter Qualität wählen.
Der Motorradhelm muss den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Hierfür steht die aktuellste, europäische Zulassungsvorschrift: ECE R 22.5. Sehr wichtig beim Motorradhelm ist das Ausprobieren. Der Motorradhelm muss den Kopf eng umschließen, darf aber auf keinen Fall drücken oder gar Druckstellen verursachen. Wenn man einen passenden Helm gefunden hat, sollte man diesen also zur Sicherheit noch einmal eine Nummer kleiner probieren. Das Helmfutter passt sich mit der Zeit perfekt der Form des Kopfes an. Ein herausnehmbares Futter kann leichter gereinigt werden.
Auch beim Schütteln und Drehen des Kopfes darf sich der Sitz des Helmes nicht verändern. Bei der Auswahl des Helms sollte ein Fahrer auf helle, auffällige Farben und auf angebrachte Reflektoren achten.
Beim Jethelm, Policehelm oder City-Helm ist die Gesichtspartie unbedeckt. Deshalb gehört zu dieser Helmart unbedingt eine perfekt passende Motorradbrille. Aufgepasst: Bei dieser Helmart sind bei einem Unfall Gesicht und Kinnpartie ungeschützt.
Den besten Schutz vor Gesichtsverletzungen bietet ein Integralhelm. Diese Aussage wird von den Unfallstatistiken deutlich untermauert. Einen Integralhelm kann man außerdem das ganze Jahr über tragen.
Crosshelme und Endurohelme sind dagegen für Geländefahrten ideal. Hier sorgt eine besonders große Visieröffnung für wichtige Luftzufuhr bei körperlicher Anstrengung. Auch zu dieser Helmart gehört die Motorradbrille.
Der Klapphelm ist die innovative Verbindung zwischen Jet- und Integralhelm. Bei diesem Motorradhelm kann der "Kinnschutz" inklusive Visier nach oben geklappt werden. So kann man essen, trinken oder rauchen ohne den Helm abzusetzen.
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