Vespa GT: Das Rollerkonzept für das dritte Jahrtausend
Der Begriff Motorroller ist eng verknüpft mit dem Begriff Vespa GT. Die Vespa war als Autoersatz nach dem Krieg konzipiert. Das Konzept trägt aber heute noch als interessante Alternative zur Bewegung in den Städten.
Die Fortbewegung in der Stadt birgt einige Herausforderungen. So sind die Innenstädte eng und verwinkelt angelegt. Das macht eigentlich auch ihren Reiz aus. Man findet an jeder Straßenecke etwas Neues. Shoppen findet in den Innenstädten statt. Die Kerne der großen Städte sind dicht gepackt mit Informationen und Gütern, die man erwerben kann. Zu den Innenstädten passen andere Fortbewegungsmittel als auf dem Land und auf den Überlandstrecken. Eine Möglichkeit der Bewegung ist, neben dem Auto und dem öffentlichen Nahverkehr der Motorroller.
Der Motorroller ist eine südländische Erfindung, die aber gerade heute sehr modern ist. Herausforderungen der Städte werden durch Motorroller wie der Vespa GT. Die Urgroßmutter der Vespa, die Vespa 98, wurde in Italien kurz nach dem Krieg unter erschwerten Bedingungen hergestellt. Die Vespa musste mit Material auskommen, das nach dem Krieg zur Verfügung stand. Mit wenigen Mitteln wurde eine Art Motorrad entwickelt, das zur Fortbewegung optimal geeignet war und zugleich für die Massen erschwinglich. Die Vespa vermittelt sowohl ein Lebensgefühl, war praktisch und preiswert zu gleich.
Diese Errungenschaften werden nun durch das überarbeitete Modell Vespa GT übernommen. Die Anforderungen im 3. Jahrtausend scheinen anders als nach dem Ende des Weltkrieges. Die Problemlösung des Rollerkonzeptes passt aber vom Grundsatz her immer noch.
Heute mangelt es weniger an Rohstoffen wie Metall und Zahnräder. Dafür braucht der moderne Städter ein Fahrzeug, mit dem man sich in der Stadt zivilisiert bewegen kann. Auf einer Vespa GT kann man im Prinzip im Anzug aufrecht mit polierten Schuhen durch die Stadt fahren. Mit einer Vespa GT ist es möglich, mit maximaler Geschwindigkeit durch die engen Gassen zu fahren und kurz zu halten um seine Besorgungen zu erledigen. Die Vespa GT ist vom Design her zeitlos chic, man sitzt aufrecht und kann dem Geschehen auf der Straße folgen. Die Kleidung wird durch die Bauweise maximal geschützt. Das gilt in den mitteleuropäischen Breitengeraden zumindest im Sommer. Die neue Variante ist mit etwas unter 4000 Euro natürlich nicht billig aber man bekommt für das Geld ein solides Fahrzeug. Die Vespa hat jetzt einen wassergekühlten Motor, der mühelos 120 Stundenkilometer schafft. Das Fahrzeug ist Autobahntauglich, allerdings ist es mit 10 Litern Sprit dann doch eher auf den Stadtverkehr genormt.
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