Wie Umweltzonen Plaketten die Gesundheit schützen
Feinstaub ist gefährlich und war in großen Städten in immer höherer Konzentration in der Luft vorhanden. Die Umweltzonen Plaketten sollen das Problem bewältigen.
Im Alltag ist unsere Gesundheit ständigen Gefahren ausgesetzt. Ob Strahlung durch WLAN, Bluetooth, DECT-Telefone, Rundfunk, allerlei belastende Nahrungsergänzungsmittel oder Verschmutzungen der Luft; ein Großteil der Letzteren wird durch den Straßenverkehr verursacht. Insbesondere Diesel-Fahrzeuge erzeugen durch die unvollständige Verbrennung des zähen Kraftstoffes große Mengen an sogenanntem Feinstaub. Diese Rußpartikel sind so klein, dass man sie nur mit aufwändiger Filterung aus der Luft bekommt. Rußpartikel setzen sich in der Lunge fest und haben eine verheerende Wirkung, die die Lungenbläschen ineffizient macht und sogar Krebs begünstigt.
Um gegen die, insbesondere in Großstädten, schnell steigende Feinstaubbelastung vorzugehen, hat der Staat entschieden, Fahrzeuge nach ihren Emissionen zu klassifizieren und nur noch umweltfreundliche Autos in die Innenstadt von ausgewählten Metropolen zu lassen.
Um das Unterscheiden der Emissionsklassen zu vereinfachen und umweltfreundliche Fahrzeuge leichter erkennbar zu machen, wurden die sogenannten Umweltzonen Plaketten eingeführt. Sie werden hinter die Windschutzscheibe geklebt und erleichtern Kontrollen, weil man auf den ersten Blick erkennen kann, welche Abgasnorm das Auto einhält.
Dabei gibt es vier Abstufungen, deren entsprechende Abgasnormen Euro-1 bis Euro-4 heißen. Besonders klimafreundliche Autos bekommen eine grüne Plakette, während mittelmäßige Autos nur noch gelbe Umweltzonen Plaketten erhalten. Damit kann man sich aber immer noch fast uneingeschränkt bewegen. Das ändert sich, wenn das Auto nur eine rote Plakette erhält. Fahrzeuge ohne geregelten Katalysator und Autos, die mit Dieselkraftstoff betrieben werden und lediglich die großzügigste Abgasnorm einhalten, bekommen gar keine Plakette. Ihnen ist die Einfahrt in große Städte größtenteils verwehrt.
Die Regelung zeigt erste Wirkungen, sodass die Feinstaubbelastung in den Städten sinkt oder zumindest langsamer steigt, als früher. Wer sich widersetzt und ohne Plakette in einer Umweltzone fährt, riskiert ein Bußgeld von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg.
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