Ist eine PCI Grafikkarte noch zeitgemäß?
Wer seinen Computer mit einer neuen Grafikkarte aufrüsten will, steht oft vor der Frage nach dem Steckplatz. Muss es eine AGP, eine PCI Express oder doch PCI Grafikkarte sein?

Die Softwarehersteller drängen heute wie nie zuvor auf aktuelle Hardware. Nicht zuletzt Microsoft empfiehlt für die Aktivierung der Aero-Oberfläche in seinen Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 ausdrücklich eine PCI-Express Grafikkarte - zumindest, um optimale Ergebnisse in Sachen Performance zu erzielen. Ebenfalls brauchbar sind allerdings auch noch AGP-Grafikkarten. Dünn wird die Luft dagegen bei Grafikkarten für die PCI Schnittstelle. Abgesehen von der Tatsache, dass Computersysteme, die noch über einen PCI-Port verfügen, auch sonst hardwaretechnisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind und bereit für die neueste Software sein werden, ist die Auswahl an vernünftigen PCI Grafikkarten heutzutage äußerst klein: Lediglich NVidia-Karten der Modellreihen GeForce FX 5200, FX 5500, FX 5700 LE und 6200 sind den Angaben von Microsoft zufolge Aero-fähig.
Wer seinen alten Rechner noch einmal mit aktueller Grafikpower versorgen will, muss also zunächst den verbauten Steckplatz kennen. Ein PCI-Steckplatz ist beispielsweise an mehreren weißen, länglichen Schnittstellen auf der Hauptplatine zu erkennen. Im Gegensatz dazu stehen AGP und PCI-Express, die ausschließlich für das Einstecken von Grafikkarten vorgesehen und somit normalerweise nur einmalig auf der Platine verbaut sind. Beim Kauf eines neuen Computers sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser mit PCI Express ausgerüstet ist!
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