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Rechner reparieren? Leichter gesagt, als getan!

Wenn ein Defekt an der komplizierten Elektronik vorliegt, kann nur ein Spezialist den Rechner reparieren. Das ist aber oft so teuer, dass die Reparatur sich nicht mehr lohnt.

Computer bestimmen inzwischen mehr von unserem alltäglichen Leben als wir wissen und mehr als vielen lieb ist. Große, leistungsfähige sowie kleine Rechner steuern im Hintergrund alle wichtigen Versorgungssysteme wie die Stromversorgung, sorgen für die Zufuhr und Verteilung von frischem Wasser und kümmern sich um die Logistik, also Versorgung mit Nahrung. Auch das Internet, durch welches, als wichtigstes Kommunikationsmedium inzwischen auch fast alle Telefongespräche vermittelt werden, baut auf der Rechenpower des Computers auf.

Umso schlimmer ist es, wenn der Heim-PC nicht mehr funktioniert. Man hat die Qual der Wahl, einen teuren Spezialisten zu beauftragen, der aber auch gefahrlos den Rechner reparieren kann, oder auf eigene Faust zu versuchen, das gute Stück wieder zum Laufen zu bringen. Will man selbst den Rechner reparieren, gilt es zuerst herauszufinden, ob der Defekt bei der Hardware oder bei der Software liegt. Geschieht beim Einschalten gar nichts und sind alle Kabel überprüft, liegt das Problem eindeutig bei der Elektronik. Kommen wirre Fehlermeldungen oder das System startet nicht richtig, liegt das Problem allem Anschein nach bei der Software.

Bei Software-Defekten hat der Heimwerker noch die besten Chancen, alles wieder zum Laufen zu bringen. Am effektivsten sind die Systemwiederherstellung oder die berüchtigte Neuinstallation. Dabei ersetzt man das marode Betriebssystem vollständig, durch ein frisch installiertes.

Tauchen die Probleme erst nach einer gewissen Zeit auf, sodass der Rechner zum Beispiel erst nach ein paar Minuten abstürzt oder dann einfriert, wenn er besonders stark belastet wird, handelt es sich wahrscheinlich um ein Hitzeproblem. Diese treten vor allem bei Notebooks auf. Oft hilft es bereits, den Lüfter ordentlich auszublasen, damit der Laptop seine Arbeit wieder aufnimmt. Allerdings sollte man das nur mit Druckluft machen - niemals selbst hineinpusten, weil die Atemluft zu viel Feuchtigkeit enthält.

Wenn man kein Spezialist ist, sollten alle anderen Hardware-Defekte von professionellem Personal behoben werden. Die Gefahr, noch mehr Schaden anzurichten ist zu groß.

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