Sicheres Onlinebanking mit dem Chipkartenlesegerät
Mit dem neuen Onlinebanking-Standard HBCI werden elektronische Transaktionen sicherer. Für das HBCI-Verfahren wird ein Chipkartenlesegerät benötigt, das Zuhause an den Rechner angeschlossen wird.

Eine bestmögliche Sicherheit beim Onlinebanking bietet das HBCI-Chipkartenverfahren mit HBCI-Chipkarte und Chipkartenleser. Bankkunden benötigen für das sichere HBCI-Chipkartenverfahren eine Chipkarte von ihrer Bank mit Kartenlesegerät. Der Chipkartenleser muss auf dem Rechner installiert werden. Die Chipkarte für das HBCI-Banking wird durch ein Passwort geschützt, das nur dem Bankkunden bekannt ist. Im Gegensatz zum verbreiteten Pin/TAN-Verfahren arbeitet der HBCI-Standard ohne TANs, die ansonsten zur Bestätigung jeder Transaktion vom TAN-Block eingegeben werden. Erforderlich ist für das HBCI-Onlinebanking die Unterstützung des Systems von Seiten der Bank.
Für das HBCI-Onlinebanking wird ein sicheres Kartenlesegerät benötigt. Die Chipkartenlesegeräte sind über alle Banken erhältlich, die das HBCI-Verfahren anbieten. Alternativ kann der Chipkartenleser auch über den herkömmlichen Handel wie etwa den Versandhändler Amazon bestellt werden. Bankkunden sollten beim Kauf eines Kartenlesers aber darauf achten, dass das Gerät der Sicherheitsstufe 2 entspricht.
Chipkartenlesegeräte der Klasse 2 bieten eine höhere Sicherheit als die zunächst verwendeten Klasse 1-Geräte. Der Kartenleser besitzt eine eigene Tastatur, ähnlich der eines Geldautomaten. Über die Tastatur wird, nachdem die Chipkarte eingelegt wurde, die geheime PIN für das Onlinebanking eingegeben. Für die Sicherheitsklasse 3 wird aktuell aber noch keine Unterstützung für das HBCI-Verfahren angeboten.
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