USB Handscanner – im Einzelhandel und bei der Inventur
Für USB Handscanner gibt es viele Einsatzgebiete. Im Einzelhandel oder bei der Inventur im Lager zum Ablesen der Strichcodes, aber auch beim Einscannen von Bildern und Zeichnungen im mobilen Einsatz kann man sie finden.
Die ersten Scanner auch für den PC im Heim waren mobile Scanner, die per Hand über das zu scannende Bild geführt wurden. Entsprechend ungenau war das Ergebnis, oder es erforderte einen erheblichen Aufwand bei der Nachbearbeitung. Heute sind diese Scanner längst durch stationäre Flachbettscanner abgelöst, die schnellere und vor allem bessere Ergebnisse liefern. Gebräuchlich ist heute der USB-Anschluss zur Übertragung der Daten an den PC.
Der USB Handscanner hat heute ein anderes Einsatzgebiet. Er wird meist zum Lesen von Barcode benutzt. Auch hier liefern zwar stationäre Geräte schnellere Ergebnisse und haben die mobilen Geräte so weit wie möglich verdrängt. Es ist eben einfacher und geht viel schneller, mit einer Hand eine Dose oder eine Packung über einen Barcodeleser zu schieben, als den Barcode mit dem USB Handscanner abzulesen. Überall da, wo der mobile Einsatz aber gefragt ist, kann das stationäre Gerät nicht mithalten.
Der USB Handscanner als Barcodeleser ist deshalb vorwiegend dort im Einzelhandel im Einsatz, wo es um große, sperrige oder sehr unterschiedliche Güter geht, beispielsweise im Baumarkt oder Getränkehandel. Da ist es günstiger, den Zementsack direkt im Einkaufswagen zu erfassen und nicht zu warten, bis der Kunde den Sack auf die Theke und danach wieder in den Wagen gewuchtet hat. Auch überall in der Industrie, wo es um das Lesen von Barcode oder anderen Kennzeichen auf sperrigen Gegenständen geht, sind USB Handscanner im Einsatz. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Inventur im Lager. Da kann sowohl der mit einem Barcode versehene Lagerplatz als auch der ebenso gekennzeichnete Artikel schnell und sicher erfasst werden. Der Mitarbeiter braucht dann nur noch zu zählen und die Menge in sein elektronisches Arbeitsblatt einzutragen.
Denkbar ist der Einsatz von einem größeren Handscanner etwa im Architektur- oder Zeichenbüro, wenn noch vorhandene Altbestände eingescannt werden müssen. Auch wer ein Buch einscannen will, kommt mit einem Flachbettscanner oft nicht zurecht. Hier hilft ebenfalls ein mobiler Scanner, der aber eine ganze Seite erfassen sollte, ohne dass einzelne Scannstreifen nachträglich zusammengesetzt werden müssen.
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