Wie der Warentest Drucker beurteilt

    Tests der Bekannten Computer-Zeitschriften sind für weniger versierte Käufer von Druckern eine gute Möglichkeit, den Fehlkauf zu vermeiden. Doch kaum jemand weiß genau, wie der Warentest Drucker beurteilt.

    Ein uraltes Gesetz der Menschheit findet im Alltag immer wieder Anwendung: Wenn man selbst nicht viel Ahnung hat, soll man schauen, was die anderen machen. Hier ist nicht etwa vom Abschreiben beim Leistungsnachweis in der Schule die Rede - es geht viel mehr um die Tests in einschlägigen Computer-Zeitschriften. Käufer orientieren sich an den Ergebnissen, weil sie sicher sein können, dass die Tests neutral ablaufen. Doch nur wenige wissen, wie die Drucker überhaupt beurteilt werden.

    Das wichtigste Kriterium eines Druckers ist die Qualität der gedruckten Dokumente. Wie viele Details kann der Drucker ausgeben? Wie gut werden die Farben wiedergegeben? Kommt das Gerät mit verschiedenen Papiersorten zurecht? Kann man die Tinte oder den Toner noch verwischen? Auch die Geschwindigkeit ist, insbesondere bei Laserdruckern, die für große Druckauträge gedacht sind, von hoher Bedeutung.

    Fast genau so wichtig wie die Qualität ist die Wirtschaftlichkeit. Hier fließt ein, wie lange eine Patrone, beziehungsweise Tonerkartusche auschreicht, was sie kostet und ob man sie nachfüllen kann. Weil viele Drucker ständig im Standby-Betrieb laufen, ist der Stromverbrauch in diesem Modus genau so wichtig wie jener während des Druckens. Zur Wirtschaftlichkeit zählt natürlich auch die Lebensdauer und Haltbarkeit des Druckkopfes.

    Was bringt der beste Drucker mit unzähligen Funktionen, wenn niemand im Stande ist, ihn zu bedienen? Es geht um die Ergonomie der Treibersoftware. Schließlich ist sie es, mit der der Anwender primär zu tun hat. Punkte bringt vor allem die einfache Zugänglichkeit der wichtigsten Features, eine Tintenfüllstandsanzeige, Optionen zum Verbessern der Druckqualität auf einer Folie und ein Stopp Button mit der Möglichkeit zum Fortsetzen. Ergonomie bedeutet auch das Vorhandensein eines gedruckten Handbuches. PDF-Versionen, die man möglicherweise erst downloaden muss, um die grundsätzlichen Dinge wie das Wechseln der Tinte oder Installation des Druckers erst nachschlagen muss, sorgen für Abzüge. Außerdem sollte der Hersteller zumindest für die Dauer der Garantie einen Telefonsupport anbieten, dessen Nummer keine teure 0190-Nummer ist.

    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Kommentare


    Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.