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Das genaue Funktionsprinzip einer guten Automatikuhr

Eine Automatikuhr wird im Alltag nicht als solche gesehen und auch dieser Begriff wird nur wenig gebraucht. Dabei ist dies die Uhr, die man am Häufigsten kauft. Oftmals wissen die Besitzer nicht, wie sie funktioniert.

Der Begriff Automatikuhr bezeichnet eine mechanische Armbanduhr, die durch eine Feder bei der Armbewegung des Trägers in kleinen Schritten immer wieder aufgezogen wird. Die Uhr ist so aufgebaut, dass meistens ein Rotor, der aus einem Kugellager besteht, durch die Schwerkraft und auch durch die Massenträgheit im Raum steht. Durch diese Tatsache wird ein Drehmoment auf den Aufziehmechanismus ausgeübt. Bei diesem bestimmten System, ist die Uhr auch in der Schwerelosigkeit sehr genau und kann die Uhr anzeigen. Das hängt damit zusammen, dass die Drehbewegung des Gehäuses in der Achse des Rotors liegt. Dies sind die Grundlagen und das Prinzip des Trägheitsmoments.

Die Automatikuhr hat einen für den Laien sehr komplizierten Aufbau. Dies überträgt sich jedoch nicht auf den Träger der Uhr. In der Handhabung und auch in der Pflege ist diese sehr einfach. Inzwischen gibt es nicht mehr nur normale Uhren mit einem automatischen Uhrwerk, sondern auch sogenannte Autoquarzuhren. Diese sind mit deinem Quarzuhrwerk ausgestattet. Bei dieser Art wird durch die Handbewegung eine kinetische Energie freigesetzt, die dann den Aufzugsrotor antreibt. Zusätzlich wird auch ein kleiner Generator angetrieben, der dann den Akkumulator oder auch den Kondensator auflädt. Dieser Vorgang versorgt dann das Quarzwerk.

Zu Beginn der Automatikuhren war es für diese sehr schwer einen festen Platz einzunehmen. Sie war gegenüber einer aufziehbaren Uhr sehr teuer und konnte somit nicht wirklich Zugang zu den Menschen finden. Rolex galt als Vorreiter und brachte sehr schnell Automatikuhren auf den Markt, die sich auch verkaufen ließen. Vor allem die gut betuchten der Gesellschaft haben es sich nicht nehmen lassen solch eine Uhr zu besitzen. In Deutschland dauerte es jedoch noch einige Zeit, bis endlich eine solche Uhr in den Läden zu finden war. Ungefähr 20 Jahre später wurde dann auch hier die erste Uhr mit diesem Funktionsprinzip verkauft. Diese wurden von Junghans, Durowe und Bifora-Uhren hergestellt. Weitere Unternehmen folgten natürlich, da auch diese ein Stück vom „Kuchen“ haben wollten. So war es auch dieser Uhr endlich möglich einen Weg zu den Menschen zu finden. Inzwischen gibt es sehr viele Modelle in allen Preisklassen. So kann eigentlich jeder eine solche Uhr kaufen und auch tragen.