Knopfzellen: Batterien für Taschenrechner und Uhren
Auch Taschenrechner, Hörgeräte und Uhren wollen mit Energie versorgt werden: Knopfzellen sind kleine Batterien für maximale Laufzeiten. Sie halten in Armbanduhren sogar ein Jahr und länger.
Knopfzellen sind kleine Batterien, die in verschiedenen Größen angeboten werden. Die kleinen Zellen sind dabei allerdings kaum größer wie ein Kleidungsknopf. Knopfzellen werden immer dann als Batterien eingesetzt, wenn das Gerät einen geringen Stromverbrauch hat und einer herkömmlichen Batteriegröße keinen Platz bietet. Typische Einsatzgebiete für Knopfzellen sind Armbanduhren, Taschenrechner und Hörgeräte. Trotz ihrer geringen Größe treiben die kleinen Zellen Uhren und Taschenrechner mit LCD-Anzeige bis zu einem Jahr und länger an, ohne dass ein Wechsel erforderlich ist.
Knopfzellen haben einen Durchmesser von zwei bis 20 Millimetern. Sie werden in verschiedenen Höhen, Durchmessern und Spannungen angeboten. Früher bestanden die Zellen aus Quecksilber während heute Zink-Luft, Alkali-Mangan oder Silberoxid-Zink verwendet werden. Die jeweilige Zusammensetzung ist immer auf der Zelle ablesbar. Je kleiner die Batterie, desto geringer fällt auch ihre Ladungsmenge aus, die in Milliamperestunden angegeben wird. Kleingeräte wie Taschenrechner und Taschenlampen werden meist von Knopfzellen aus Alkali-Mangan angetrieben. Lithium-Knopfzellen werden hingegen oft auf Hauptplatinen in der Computertechnik verbaut. Für Uhren werden in der Regel Silberoxid-Batterien verwendet. Knopfzellen aus Zink-Luft finden ihren Einsatz in Hörgeräten.
Die kleinen Batterien sind auch als wiederaufladbare Energiezellen erhältlich. Diese Batterien werden für Telefone, Computer und Kopfhörer verwendet. Knopfzellen können selbst ausgetauscht werden, wobei man jedoch möglichst gewissenhaft vorgehen muss. Den Austausch von Batterien in Uhren übernimmt ansonsten auch der Juwelier. Beim Austausch ist darauf zu achten, dass die neue Knopfzelle nicht mit den Fingern berührt wird. Fettfinger hinterlassen einen Film, der die Leistung der Zellen durch den Übergangswiderstand herunter setzt. Knopfzellen können zudem teilweise entladen werden, wenn man sie mit den Fingern berührt. Feuchte Finger bewirken einen Kurzschluss in der Zelle. Zum Austausch eignen sich am besten Gummihandschuhe. Alternativ hilft auch eine Pinzette weiter. Wenn Knopfzellen zuhause getauscht werden, müssen sie dringend von Kindern und Tieren fern gehalten werden: Die kleinen Zellen werden gern verschluckt und entladen ihre Energie dabei im Körper.
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