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Vom richtigen Sat Kabel hängt die Empfangsqualität ab

Beim Kauf einer Satellitenanlage wird Wert auf hochwertige Antennen und das richtige LNB gelegt. Das Sat Kabel kommt dabei oft zu kurz, aber gerade das richtige Kabel kann den Satelliten-Empfang drastisch beeinflussen.

sat kabel
© Hartmut910 / http://www.pixelio.de

Manchmal wundert man sich über seinen schlechten Satelliten-Empfang, hat man doch eine gute Satellitenschüssel und ein hochwertiges LNB gekauft. Eine Ursache für die schlechte Bildqualität, auf die der Laie so schnell nicht kommt, ist das Sat Kabel. Ein Kabel, das nicht über die ausreichende Qualität verfügt, kann sich sehr schnell auf die Stabilität der Verbindung auswirken. Ein hochwertiges Kabel hingegen schafft nicht nur stabile Verbindungen, sondern hält auch bei schlechtem Wetter den Empfang länger, als ein einfaches.

Sat Kabel sind Koaxialkabel, also Kupferkabel, die mit einem konzentrischen elektrischen Leiter versehen sind. Man erkennt das an der Metallfolie oder dem Metallgeflecht zwischen der inneren und der äußeren Isolierschicht des Kabels. Dieser elektrische Leiter dient nicht nur der Abschirmung des inneren Kabels vor elektromagnetischen Störfeldern, sondern gleichzeitig als elektrischer Rückleiter. Koaxialkabel ermöglichen auf diese Weise eine Übertragung auch über längere Distanzen. Je dicker das Kabel ist, umso geringer ist seine frequenzabhängige Dämpfung und die Rückflussdämpfung, beides wichtige Qualitätsmerkmale eines Sat Kabels. Damit ist die Übertragungsqualität von der Länge des Sat Kabels und seinem Durchmesser abhängig.

Da Sat Kabel für einen hohen Frequenzbereich ausgelegt sind, tritt insbesondere bei langen Kabelverbindungen eine starke Dämpfung der Frequenzen auf, was plötzliche Bildstörungen zur Folge hat. Genau umgekehrt verhält es sich mit der Rückflussdämpfung. Dabei handelt es sich um das Verhältnis zwischen der ausgesandten und der reflektierten Energie innerhalb des Sat Kabels, das zu den elektrischen Kabeln gehört. Eine höhere Rückflussdämpfung aufgrund einer niedrigeren, rückfließenden Energie hat geringere Störungen des Signals zur Folge.

Häufig besteht das Problem, dass einzelne Sender sehr gut empfangen werden, während bei anderen überhaupt kein störungsfreier Empfang möglich ist. Das liegt an den unterschiedlichen Frequenzen, mit denen die Sender übertragen werden. Einige Sender übertragen ihre Programme auf denselben oder naheliegenden Frequenzen, auf denen auch DECT-Telefone ihre Signale übertragen. Ist das Sat Kabel nicht gut genug abgeschirmt, beeinträchtigen die Telefon-Signale den Satelliten-Empfang. Das Sat Kabel sollte daher einen Durchmesser von mindestens sieben und einen Innenleiter von mindestens einem Millimeter haben und auf jeden Fall digitaltauglich sein.

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