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Thema Wasserboiler: Die teuren Wasserlieferanten

Wasserboiler speichern das warme Wasser für die Nutzung in Küche und Bad. Besonders ältere Wohnungen sind manchmal noch mit einem Boiler ausgestattet, der das Wasser leider sehr kostspielig bereitstellt.

wasserboiler
© Dieter Schütz / pixelio.de

Boiler sind Warmwasserspeicher: Sie werden zur Bereitung und Speicherung von heißem Wasser im Haushalt eingesetzt. Heute werden in der Regel keine Wasserboiler mehr verbaut. Die Speichergeräte sind aber sehr wohl noch in Wohnungen und Einfamilienhäusern älteren Semesters anzutreffen. Die Boiler hängen als runde oder eckige Behältnisse direkt über der entsprechenden Wasserleitung an der Wand.

Warmwasserspeicher werden meist elektrisch beheizt und bewältigen nur kleine Mengen von etwa fünf Litern. Früher wurden die Speichergeräte mangels zentraler Warmwasser-Therme verbaut und kommen heute nur noch in seltenen Fällen zum Einsatz, wenn sich ein Raum in deutlicher Entfernung von der Zentralheizung befindet. Hierbei kann zum Beispiel um Anbauten oder Gartenhäuser handeln. Alternativ zum Strom kann ein Wasserboiler auch mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben werden. In früheren Zeiten nutzte man auch noch Kohle. Moderne Warmwasserspeicher nutzen heute aber auch die Energie der Sonne oder eine Wärmepumpe.

Wasserboiler sind mit einem Heizelement ausgestattet und heizen das eingefüllte Wasser kontinuierlich auf. Das erwärmte Wasser wird immer im Boiler bereit gehalten und muss nicht wie beim Durchlauferhitzer erst mit dem Betätigen des Wasserhahns erhitzt werden. Durchlauferhitzer verbrauchen deutlich weniger Energie als Wasserboiler. Die Warmwasserspeicher nutzen zwar zu 100 Prozent die Leistung des elektrischen Stroms, verlieren jedoch Wärme an ihre Umwelt. Für eine Nutzung im Haushalt, wo in Bad und Küche immer warmes Wasser gebraucht wird, müssen Wasserboiler dauerhaft mit Strom versorgt werden: Dieses Prinzip schädigt die Umwelt und den Geldeutel.

Die Warmwasserspeicher sind teurer als Fernwärme, Öl oder Gas. Wasserboiler sind zwar günstig und können auch schnell installiert werden, holen diese Kostenersparnis aber über die hohen Betriebskosten schnell wieder herein. Das Wasser im Boiler muss dauerhaft erhitzt werden, damit sich keine Bakterien bilden. Wenn der Warmwasserspeicher über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wird, schaltet man ihn aus Energiespargründen ab. Einige Modelle verfügen auch über eine Zeitschaltuhr. Für die Instandsetzung defekter Warmwasserbereiter in Mietwohnungen ist übrigens der Vermieter zuständig. Er muss auch Durchlauferhitzer Instand setzen.

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