Der Speedport - ein Volksrouter
Der Speedport ist ein Router der Deutschen Telekom und erfüllt die meisten Anforderungen eines durchschnittlichen Nutzers.
Inzwischen ist das Internet zum wichtigsten Kommunikationsweg der Menschen geworden. Um einen Computer damit zu verbinden, sind zumindest ein geeigneter Anschluss und ein Modem notwendig. Das Modem übersetzt die Daten in elektrische Impulse, die dann durch die Leitung zum Internetanbieter geleitet werden. Der übersetzt seinerseits die elektrischen Impulse in Daten, um die gewünschten Informationen zur Verfügung zu stellen.
Will man aber mehrere Computer am Internet anschließen, ist noch eine Art Verteiler notwendig - der Router. Er wird an das Modem angeschlossen, während die Computer am Router angeschlossen sind. Der Router ermöglicht auch die Kommunikation der Computer untereinander.
Es sind auch Geräte auf dem Markt, die beides verbinden, wie z.B. der Speedport. Er wird meistens von der Telekom verkauft oder mitgeliefert, wenn man einen neuen Internetanschluss bestellt. Auch etwaiges Zubehör, wie WLAN-USB-Sticks werden als Speedport bezeichnet.
Es gibt sehr viele verschiedene Modelle, die mit einer dreistelligen Zahl bezeichnet sind. Dabei schreibt die Systematik vor, dass alle Zahlen, die mit einer eins beginnen, für Zubehör stehen. Die zweite Zahl liegt zwischen zwei und neun und steht für die Gerätegeneration - je größer diese Zahl, desto größer der Funktionsumfang. Die beiden letzten Ziffern stehen für die Version - je größer sie sind, desto neuer ist der Speedport.
Alle Speedports sind OEM-Geräte, werden also von anderen Herstellern gebaut und an die Marke T-Home verkauft. Deshalb sind sie oft baugleich mit anderen Geräten der Zulieferer. Die wichtigsten Zulieferer sind AVM, Siemens und Arcadyan. Die Speedports sind im Prinzip keine besonders guten Router, was größten Teils an schlechter Software liegt. Bei einigen Speedports, deren Hersteller AVM ist, kann man die Firmware durch eine AVM-Version ersetzen. Dabei geht allerdings die Garantie verloren.
Speedports unterstützen in hohen Versionen den Anschluss von vier PCs, können Gespräche über das VoIP-Netz vermitteln, haben eingebautes WLAN und manchmal sogar eine DECT-Basisstation, so dass drahtlose Telefone angeschlossen werden können. Fast alle Speedports haben zwei Anschlüsse für Analogtelefone, die man auch an diesen Anschlüssen anschließen sollte. Was man oft nicht weiß, ist, dass der Speedport dann alle Gespräche protokolliert.
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