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Videodateien komprimieren und platzsparend brennen

Wer Filme ins Internet stellen oder auf eine DVD brennen möchte, muss unter Umständen die Videodateien komprimieren, um nicht zu viel Speicherplatz zu verbrauchen oder online die Ladezeiten unnötig zu erhöhen.

Selbst kurze Videos brauchen verhältnismäßig viel Speicherplatz, umso mehr trifft dies auf komplette Spielfilme oder längere Aufnahmen mit der Videokamera zu. Solange sich die Dateien auf dem Computer befinden, ist das in der Regel kein Problem, kann aber schwierig werden, wenn man sie auf eine CD oder DVD brennen möchte. Für längere Aufzeichnungen ist die Speicherkapazität hier oft nicht ausreichend, weshalb man die Videodateien komprimieren sollte. Dies bedeutet, dass sie in ein anderes Format umgewandelt werden, das für dieselben Daten deutlich weniger Platz benötigt. So kann man beispielsweise Filme, für die sonst zwei oder mehr Rohlinge notwendig wären, auf einer einzigen DVD unterbringen. Dazu ist lediglich eine Software zur Datenkomprimierung erforderlich. In einigen Brennprogrammen ist diese bereits enthalten, ansonsten ist sie im Handel erhältlich oder kann aus dem Internet heruntergeladen werden. Hierbei sollte man aber nur auf bekannte Quellen zurückgreifen, etwa die Seiten von bekannten Computermagazinen. Ansonsten kann man sich schnell unerwünschte Programme einfangen, die mit Vorliebe in kostenlosen Downloads versteckt werden und mitunter massiven Schaden auf dem Computer anrichten können.

Nicht nur vor dem Brennen sollte man Videodateien komprimieren, sondern auch, wenn man sie ins Internet stellen möchte. Hierbei ist es nämlich wichtig, die Ladezeiten so gering wie möglich zu halten. Die meisten Seitenbesucher verlieren schnell die Geduld, wenn sie selbst bei kurzen Filmen mehrere Minuten warten müssen. Daher sollte man ein Format wählen, bei dem das vollständige Video möglichst schnell geladen wird, ohne dass die Qualität zu stark darunter leidet. Da die meisten Programme verschiedene Komprimierungen beherrschen, kann man hier ruhig etwas experimentieren, welche Variante für den persönlichen Bedarf am besten geeignet ist. Dazu muss man lediglich die Videodateien komprimieren, speichern und anschließend probeweise abspielen. Ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend, kann man weitere Formate ausprobieren.

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