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Ein elektronisches Schlagzeug, auch oft E-Drum genannt

Ein elektronisches Schlagzeug ist die elektronische beziehungsweise digitale Alternative zu klassischen Schlagzeug. Hier wird mit Händen und Füßen gearbeitet, aber die Töne werden eben digital erzeugt und weitergegeben.

Die Digitalisierung setzt sich zunehmend fort und hat natürlich auch in der Musik ihren Einfluss. Ein elektronisches Schlagzeug ist ein solches Musikinstrument, das sich von der klassischen Variante des Schlagzeugs dahingehend unterscheidet, dass hier die Töne digital erzeugt und an Ausgabegeräte wie Boxen oder auch Kopfhörer weitergegeben werden. Ansonsten wird ein elektronisches Schlagzeug genauso wie das klassische Schlagzeug mit Händen und auch Füßen gespielt. Damit die Ausgabe auf digitalem Weg erfolgen kann, müssen die einzelnen Komponenten des Schlagzeugs natürlich elektronisch sein oder aber aus bestimmten Netzfellen bestehen, die eine Aufnahme über sogenannte Trigger ermöglichen. Das elektronische Schlagzeug kam weitaus später auf den Markt als die anderen elektronischen Musikinstrumente wie beispielsweise Klaviere oder Gitarren. Hier waren die Möglichkeiten zunächst noch begrenzt, die Musik auf elektronischem Wege zu erstellen und so hatte das klassische Schlagzeug lange Zeit keine elektronische Alternative, während andere Musikinstrumente schon elektronisch funktionierten.

Eine bekannte Band namens Kraftwerk war es, die das elektronische Schlagzeug in seinen Anfängen entwickelte. Hier wurden die sogenannten perkussiven Klänge auf digitale Weise erzeugt, die allerdings noch relativ einfach Hilfsmittel nutzte. Die heutigen Schlagzeuge, die elektronisch funktionieren, haben mit den ersten Versuchen der Band Kraftwerk nichts mehr gemeinsam bei der Klangerzeugung auf digitalem Weg. Seine Anfänge hatte das Schlagzeug, das elektronisch arbeitet, in den 1980er Jahren und hier war es die Folge des enormen Synthesizer-Booms, der auch den Wunsch aufkommen ließ, das Schlagzeug mit seinen Klängen zu synthetisieren. Bis zu diesem Zeitpunkt war es nämlich noch immer notwendig, die einzelnen Schlagzeugelemente mit separaten Mikrofonen aufzunehmen, dabei aber das Risiko einzugehen, Hintergrundgeräusche mit aufzunehmen und auch unerwünscht zu verstärken. Experimente mit sogenannten Triggern führten schließlich zur Umwandlung von analogen, akustischen Signalen. Seit der Mitte der 1980er Jahre gehört dieses sogenannte E-Schlagzeug zum Bild in der Musik dazu.

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