Was es bei einer Sat Antennendose zu beachten gibt
Eine Sat Antennendose ersetzt störende, frei herumhängende Kabel und integriert die Satellitenanlage ins Haus. Um möglichst gute Ergebnisse zu erhalten, sollte man allerdings einige wichtige Regeln beachten.
Fernsehen kann man heute auf viele, verschiedene Arten empfangen. Die beliebteste ist aber immer noch die gute, alte Satellitenantenne mit SAT Antennendose in allen Zimmern. DVB-T kann man zwar mit einer einfachen Zimmerantenne empfangen, muss aber Abstriche im Hinblick auf die Programmauswahl hinnehmen. Kabelfernsehen ist vielerorts nicht verfügbar und IP-TV über das Internet kostet bislang relativ viel Geld.
Um das Satellitenfernsehen empfangen zu können, braucht man einiges an Hardware: Die Satellitenschüssel, die schwache Funkwellen bündelt, das LNB, das sie empfängt und in Spannungsschwankungen umwandelt und natürlich den Receiver. Er wandelt das Sat-Signal in Bildinformationen für den Fernseher um, wählt den entsprechenden Sender aus und kann Zusatzinformationen anzeigen.
Es ist aber nicht schön, ein langes Kabel durch das ganze Haus von der Schüssel auf dem Dach zum Fernseher zu verlegen. Außerdem hat man in der Regel nicht nur einen Fernseher, sondern mehrere im, die oftmals gleichzeitig empfangen wollen. In diesem Fall kann man die Signalleitung auch in der Wand verlegen und in den betreffenden Zimmern eine Sat Antennendose verlegen. Eine Sat Antennendose kann man entweder Überputz, oder Unterputz verlegen. Unterputz sieht besser aus, weil auch Steckdosen und Lichtschalter auf diese weise verlegt sind, kann allerdings mehr kosten.
Das liegt vor allem daran, dass ein entsprechender Hohlraum für die Dose in die Wand geschlagen werden muss. Wenn noch keine Kabelrohre vorhanden sind, muss man auch Kabelkanäle ausheben lassen - und das kann schnell sehr teuer werden. Sat Antennendosen, lange Leitungen und viele Empfänger sind Faktoren, die das Signal verschlechtern. Aus diesem Grund sollte man die Leitungen so kurz, wie möglich halten, auf gut geschirmte Modelle setzen und Sat-Antennenkabel nach Möglichkeit nicht gemeinsam mit Stromleitungen verlegen. Stromleitungen erzeugen nämlich Magnetfelder, die Störsignale ins Kabel induzieren und die Qualität damit deutlich verschlechtern. Weitere Störfaktoren sind WLAN-Router. DECT-Telefone, Mikrowellen und Funkwetterstationen in der Nähe.
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