Sägeketten selbst schärfen oder einfach austauschen
Sägeketten sind sozusagen die Sägeblätter der Kettensägen. Sie sind sehr haltbar und man muss sie auch dann, wenn sie einmal stumpf werden, nicht gleich austauschen. Vielmehr gibt es Möglichkeiten, die Kette zu schärfen.

An ihren Außenseiten sind Sägeketten mit Sägezähnen ausgestattet, die je nach Modell unterschiedlich geformt sind. Sie ermöglichen verschiedene Schnitte und sind speziell auf die unterschiedlichen Einsatzbereiche in der Bauzimmerei oder der Forstwirtschaft sowie für verschiedene Holzarten zugeschnitten. Für andere Materialien als Holz sind herkömmliche Sägeketten jedoch nicht geeignet. Vielmehr werden sie sehr schnell stumpf, wenn sie beim Schneiden in Fremdkörper oder in den Boden geraten. Um den Verschleiß der Sägeketten so gering wie möglich zu halten, müssen sie beim Sägen immer mit Öl geschmiert sein.
Einige Hersteller bieten spezielle Sägeketten aus Hartmetall an. Auf den Schneidzähnen dieser Modelle sind Hartmetall-Elemente aufgelötet, wodurch sie deutlich haltbarer sind, als die herkömmlichen Sägeketten, aber auch um ein Vielfaches teurer. Solche speziellen Modelle erlauben in einem gewissen Rahmen auch das Schneiden von Metall oder Gasbetonsteinen, müssen aber für diese speziellen Einsatzbereiche in Kettensägen mit einer sehr hohen Motorleistung eingesetzt werden.
Sägeketten, die mit der Zeit stumpf werden, muss man deshalb nicht gleich austauschen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine stumpfe Sägekette zu schärfen. Für den privaten Einsatz im häuslichen Garten reicht das Schärfen von Hand mit einer speziellen Feile häufig aus. Sägeketten, die professionell genutzt werden, schärft man mit speziell dafür entwickelten Schärfmaschinen und Hartmetall-Sägeketten mit besonderen Diamantscheiben.
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