Aktueller Devisenkurs – wenn es raus aus Euroland geht
Ein aktueller Devisenkurs wird benötigt, wenn es um Zahlungsausgänge in Länder außerhalb der Eurozone oder Zahlungseingänge aus diesen Ländern geht. Wichtige Devisen sind etwa der US-Dollar und der Schweizer Franken.
Ein aktueller Devisenkurs ist immer dann erforderlich, wenn es um Zahlungen in die Länder oder Zahlungseingänge aus Ländern außerhalb der Eurozone geht. Diese ist nicht identisch mit der EG. Von den 27 EU-Mitgliedsländern haben derzeit Bulgarien, Dänemark, Estland, Großbritannien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Schweden und Tschechien den Euro nicht beziehungsweise noch nicht eingeführt (Datum des Artikels 25. März 2010). Demzufolge werden täglich Devisenkurse als Verhältnis der Währungen dieser Länder zum Euro festgelegt. Die Eurozone ist aber auch größer als die EU. Dies betrifft Kleinstaaten wie Monaco, San Marino und den Vatikan oder auch französische Übersee-Territorien als Nicht-EU-Mitglieder ebenso wie Teile des ehemaligen Jugoslawien.
Der wichtigste Devisenkurs überhaupt ist der Kurs des US-Dollars in Euro oder des Euro in US-Dollar. Da diese beiden Währungen ständig aktiv gehandelt werden, ist auch jederzeit ein aktueller Devisenkurs verfügbar. An den Börsen in Frankfurt und New York wird er ständig festgestellt.
Weitere wichtige Währungen sind der Schweizer Franken, der japanische Yen oder der chinesische Renminbi, um nur einige der wichtigsten zu nennen. Auch hier gibt es ständige Kursfestsetzungen und demgemäß auch keinerlei Probleme beim Zahlungsverkehr.
Zahlreiche weitere Länder beispielsweise in Asien oder Südamerika haben eigene Währungen. Für alle Währungen findet sich ein aktueller Devisenkurs über den Währungsrechner des Bundesverbandes deutscher Banken, kurz Bankenverband, der derzeit etwa 160 verschiedene Währungen kennt und für jede einen Kurs angeben kann. Dieser ist auch für Urlauber von Interesse, die die Eurozone verlassen.
Die Kursschwankungen zwischen den wichtigsten Währungen sind in der Regel nur noch gering. Außergewöhnliche Ereignisse wie die Krise der Staatsfinanzen Griechenlands wirken sich aber doch aus. Da durch ein solches Ereignis der Euro in Mitleidenschaft gezogen wird, kann es größere Kursschwankungen, in diesem Falle zugunsten des US-Dollar, geben. Eine derartige Schwankung hat dann auch deutliche Auswirkungen auf die Preise währungsabhängiger Produkte wie beispielsweise Rohöl, das üblicherweise in US-Dollar gehandelt wird.
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