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Die Riester-Rente: Test einer Vorsorgemöglichkeit

Die klassische Rente hat ausgedient. Der demographische Wandel bringt es mit sich, dass die Menschen für ihre Altervorsorge aktiv etwas tun müssen. Hier gibt es interessante Optionen.

Die gesetzliche Altersvorsorge ist ein Kind des 19. Jahrhunderts. Der Grundgedanke ist einfach. Die arbeitende Bevölkerung zahlt einen Teil ihres Einkommens in eine staatliche Rentenkasse, die diese Gelder auf den Finanzmärkten gewinnbringend anlegt. Erreicht ein Arbeitnehmer das Rentenalter, so erhält er monatlich eine Rente, deren Höhe von den Jahren und der Höhe der Einzahlungen abhängt. So ist gewährleistet, dass der Arbeitnehmer im Alter ein sicheres Einkommen erhält, das von keinerlei Zufälligkeiten abhängig ist. Dieses Modell hat lange gut funktioniert. Es beruhte auf zwei Annahmen, die lange Zeit stabil zu sein schienen: eine bestimmte durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung und eine stabile Alterspyramide mit vielen jungen Menschen und wenigen Alten.

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts änderten sich jedoch diese Bestimmungsfaktoren. Durch den medizinischen Fortschritt werden die Menschen immer älter, gleichzeitig verringerte sich durch gezielte Familienplanung die Anzahl der jüngeren Menschen. Die Altersstruktur in Deutschland sieht heute so aus, dass es viele alte Menschen und wenig junge gibt. Weil die staatliche Rente nicht mehr sicher ist, ist es für jeden Arbeitnehmer zur Notwendigkeit geworden, Teile des Einkommens für eine individuelle Altersvorsorge zurückzulegen. Hier wurden vonseiten des Staates gezielt Anreize geschaffen.

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