Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Gedanken über Rentenkürzung und Rentenalteranhebung

Der Staat war in letzter Zeit dazu gezwungen, die Renten zu kürzen und das Rentenalter heraufzusetzen. Dies hat Ursachen, die erkannt und beseitigt werden müssen, da sonst die Altersvorsorge in Gefahr ist.

Der Staat hat erst vor Kurzem beschlossen, einerseits die Renten zu kürzen und andererseits das Rentenalter anzuheben. Dies verärgert den Verbraucher, da dieser jetzt länger auf seinen wohlverdienten Ruhestand warten muss und zudem noch weniger aus der gesetzlichen Rente erhält. Die Renten sind maßgeblich von der Geburtenrate eines Landes abhängig. Denn wenn weniger Kinder geboren werden, stehen später auch weniger Arbeitnehmer zur Verfügung, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, mit der die Renten finanziert werden. Das heißt, es gibt weniger Zahler als Rentenempfänger. Darauf hin muss die Rente so gekürzt werden, dass alle Rentner bedacht werden können. Die Anhebung des Rentenalters verringert die Anzahl der zu berücksichtigenden Rentner und erhöht die Anzahl der versicherungspflichtigen Arbeitnehmer.

Jedoch geht diese Rechnung nicht ganz auf. Viele Arbeitgeber stellen oft keine Arbeitnehmer ab einem bestimmten Alter, das weit vor dem Rentenalter liegt, mehr ein. Auf der anderen Seite senkt sich die Belastbarkeit des Menschen mit zunehmendem Alter. Dies führt dazu, dass diese Personen bestimmte Tätigkeiten nicht mehr ausführen können. Zudem müssen mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, da es ja bereits jetzt schon Millionen Arbeitsuchende gibt. Wenn nun noch bis zu zwei Jahrgänge dazu kommen, erhöht sich die Zahl der Arbeitslosen beträchtlich. Außerdem gibt es immer mehr Verbraucher, die in den Vorruhestand gehen. Auch ihnen steht ab einem bestimmten Alter eine gesetzliche Rente zu. Diese wird dann zwar verringert, sie muss jedoch gezahlt werden. Diese Vorruheständler zahlen nicht mehr in die Rentenversicherung ein. Somit gehen wieder Zahler verloren. Das höhere Rentenalter führt nur zu einer Erhöhung der Arbeitslosen und der Vorruheständler. Dies hat der Gesetzgeber nicht berücksichtigt.

Mit der Senkung der Renten schafft der Staat eine Altersarmut. Hier sind Rentner, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, gezwungen, entweder einen Nebenjob anzunehmen oder in karitativen Einrichtungen um Unterstützung zu bitten. Dies kann nicht gewollt sein. Außerdem muss sich der heutige Arbeitnehmer damit zufrieden geben, für seinen Lebensabend selbst aufzukommen. Die Altersvorsorge ist sehr wichtig, damit man später einen bestimmten Lebensstandard aufrecht erhalten kann. Jedoch muss für diese Vorsorge ein bestimmter Anteil des Einkommens investiert werden. In den letzten Jahren hat der Gesetzgeber staatlich subventionierte Renten geschaffen, um die Planung der privaten Rente zu verbessern. Dies ist jedoch nur ein kleiner Schritt.

Der Staat muss Anreize bieten, die es dem Verbraucher ermöglichen, mehr Kinder zu gebären. Eine höhere Geburtenrate sichert spätere Renten. Für viele Haushalte ist es heute jedoch finanziell kaum möglich, für ein Kind zu sorgen. Hier ist der Staat gefragt, der Lösungen schaffen muss. Denn nur so kann man verhindern, dass die Altersvorsorge eines Landes kippt und dieses nicht mehr in der Lage ist, seine Rentner ausreichend zu versorgen. Man kann nicht mit Bestimmungen die Symptome bekämpfen, man muss gegen die Ursachen handeln. Und die Ursache für immer niedrigere Renten ist die sinkende Anzahl der Geburten. Dadurch wird das Alter eines Landes erhöht und notwendige Einnahmen können nicht erfolgen.

Schreibe Deinen Kommentar

 

Kommentare


Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.
Passendes im Netz
Titel
Schlagen Sie hier relevante und interessante weiterführende
Inhalte zu diesem Artikel vor.
 
 
Einen Link vorschlagen: 

Unter 'Seite vorschlagen' können Sie eine thematisch und qualitativ passende Website eintragen. Unsere Redaktion wird den Vorschlag zeitnah hinsichtlich seiner Qualität und seinem Mehrwert für unsere User prüfen und die vorgeschlagene Website veröffentlichen oder ggf. ablehnen.

Qualitätskriterien:

Jeder Linkvorschlag wird von dem wallstreet:online-Team hinsichtlich folgender Kriterien geprüft:

• Der Link muss auf eine Domain mit deutschem Impressum verweisen

• Der Inhalt der vorgeschlagenen Website muss qualitativen Mindestanforderungen entsprechen. Hierzu zählen bspw. der zusätzliche oder ergänzende informative Nutzen sowie ein gegebener Mehrwert für User, die von wallstreet:online auf die vorgeschlagene Website geleitet werden

• Der Text des Verweises sollte prägnant und inhaltich passend gewählt sein, damit aus seiner Formulierung auf das verwiesene Angebot rückgeschlossen werden kann

• Die Länge des Texts darf maximal 50 Anschläge betragen

• Desweiteren besteht für freigegebene Verweise keinerlei Anspruch auf dauerhafte Integration. Das wallstreet:online-Team behält sich vor, veröffentlichte Verweise ohne Ankündigung zu entfernen bzw. durch von der Redaktion als f¨r unsere User als sinnvoller eingestufte Vorschläge zu ersetzen.

Ratgebersuche
Archiv
2009  2010  2011  2012 
Januar