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Annuitäten: Vorteile gegenüber einem anderen Darlehen

Die Annuitäten gehörten nicht nur seit der Wirtschaftskrise zum täglichen Brot der Banken und privaten Kreditgeber. Schon lange hält diese Beschaffung von Geld an und wird für Jung und Alt immer beliebter.

Annuitäten werden als regelmäßige Zahlungen bezeichnet. Zu dieser Zahlung gehören zwei verschiedene Posten. Zum einen die Zinsen und zum anderen die Tilgung des Darlehens an sich. Der Unterschied zu einem normalen Darlehen ist ersichtlich und einfach zu erklären. Bei einem Annuitäten-Darlehen ändern sich die Tilgungs- und auch die Zinshöhe. Die Tilgungsraten werden im Laufe der Zeit immer mehr. Sie steigen in einem festgelegten Rahmen an, bis das gesamte Darlehen zurück bezahlt wurde. Im Gegenzug dazu werden die Zinsen, die auf das Darlehen anfallen immer geringer. Die Beträge sind aber festgelegt und werden während der Laufzeit auch nicht geändert. Es wird ein Rückzahlungsplan erstellt, bei dem man als Kreditnehmer genau feststellen kann, wie hoch die Rückzahlungen sind und wann eine Zahlung erfolgen muss.

Die Höhe der Rückzahlung ist aber immer gleich. Diese wird durch einen Rechner festgelegt. So ändert sich bei einer Rückzahlungsrate nicht der Gesamtbetrag, sondern nur die Verteilung von Zinsen und Tilgung. Diese ist bei jeder Rate anders und wird angepasst. Es gibt zwei verschiedene Arten von Annuität. Zum Einen ist das die konstante und zum Anderen ist das die variable Annuität. Bei der konstanten Variante bleibt der Zinssatz, der beim Vertragsabschluss festgeschrieben wurde, immer gleich. Dieser wird nicht verändert und bei jeder Tilgung angepasst. So wird die Tilgung höher und die Zinsen auf Dauer gesehen weniger. Bei einer variablen Annuität kann sich die Höhe des Zinssatzes ändern. Diese wird dem Markt angepasst und kann sich nach unten, sowie auch nach oben hin verändern. Ist die Wirtschaft in einem Abschwung oder gar in der Krise, so werden sich auch die Zinsen reduzieren. Hat man jedoch einen Aufschwung vor sich, so werden auch die Zinsen etwas ansteigen und die gesamte Höhe des Darlehens kann sich nochmals erhöhen.

Extreme Anstiege können aber durch einen Zinscap eingeschränkt werden. Diesen kann man mit seinem Vertragspartner vereinbaren. Dieses Zinsderivat beschließt, dass Zinsen nur bis zu einer bestimmten Höhe angerechnet werden dürfen. So kann man einen sehr hohen und auch schnellen Zinsanstieg entgegenwirken und die eigene Existenz zusätzlich absichern. Zumindest in den ersten Jahren kann dies sehr nützlich sein, da die Höhe der Zinsen einen Großteil der Rückzahlungssumme beträgt.

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