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Die IAS Bilanzierung ist ein internationaler Standard

Jedes Unternehmen stellt eine Bilanz auf, in der Vermögen und Schulden einander gegenübergestellt werden. Die Bilanzierung nach IAS steht der bislang üblichen Bilanz nach deutschem Recht gegenüber.

In jedem Unternehmen gehört sie zu den wichtigsten Aufstellungen, die regelmäßig erstellt werden: die Bilanz. Aus ihr lässt sich eine Menge über das jeweilige Unternehmen und dessen Innenleben herauslesen. Beispielsweise kann man erkennen, woher das Kapital stammt und wie es wirtschaftlich betrachtet generell um die Firma bestellt ist. Die klassische Bilanz enthält zwei Seiten: die sogenannten Aktiva und Passiva, wobei unter Aktiva die Vermögenswerte aufgelistet werden und die Passiva kurz gesagt für die Schulden steht.

Die klassische Bilanz nach deutschen Recht bekommt nun in einer immer internationaler werdenden Wirtschaft zunehmend Konkurrenz von der Bilanz nach IAS. Diese Abkürzung steht für International Accounting Standards. Eine nach diesen Standards erstellte Bilanz kann nach zwei Mustern erstellt werden. Dies sind einmal die Gliederung nach Fristigkeit und auf der anderen Seite eine Gliederung von "Assets" (Betriebsvermögen) und "Liabilities" (Verbindlichkeiten) nach ihrer Liquiditätsnähe, wobei erstere Variante den Regelfall bilden sollte. Immer mehr gerade europa- oder weltweit operierende deutsche Firmen bilanzieren mittlerweile nach IAS.

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