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Die Lanxess Aktie – erfolgreicher Spross der Bayer AG

Bei der Lanxess Aktie handelt es sich um ein Wertpapier, das noch nicht sehr lange – genau seit dem 31. Januar 2005 – in Frankfurt an der Wertpapierbörse als Wertpapier mit Prime Standard gelistet ist.

Die Lanxess Aktie wird als so genannte Stückaktie herausgegeben und es handelt sich dabei um ein Wertpapier der Lanxess AG, die als Spezialchemie-Konzern von Leverkusen aus aktiv ist. Die Lanxess AG mit ihrer Lanxess Aktie ist ein Ergebnis eines Zusammenschlusses verschiedener Chemiesparten sowie Teilen aus der Polymersparte und der renommierten Bayer AG. Mit ihren Umsatzzahlen hat sich die Lanxess AG zum viertgrößten Chemiekonzern bundesweit entwickelt und die wesentlichen Produkte liegen hier in den Basis-, Spezial- sowie Feinchemikalien, dazu auch Kunststoffen und Kautschuk.

Die Lanxess Aktie, die erst seit 2005 auf dem Aktienmarkt zu finden ist, stammt somit von einem soliden und schon seit dem Jahr 1863 in seinen Grundstrukturen bestehenden Unternehmen, wobei es aufgrund verschiedener Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Bayer AG ausgegliedert wurde und seither erfolgreich eigenständig am Markt agiert. Der Kunstname Lanxess wurde dem englischen und französischen Sprachgebrauch entnommen, wobei das „Lan“ vom französischen „lancer“ stammt, das für „lancieren“ steht, und das „xess“ aus dem englischen Wort „success“ für „Erfolg“ entnommen wurde. Dem künstlich kreierten Namen wurde das Unternehmen bisher mehr als gerecht.

In den Anfängen nach der Ausgliederung aus der Bayer AG erlebte das Unternehmen Lanxess einige Restrukturierungsmaßnahmen, die sich hauptsächlich in der Deinvestition zeigten. Die Führung von Lanxess lag zunächst in den Händen der Fine Chemicals und hier wurde Lanxess in die Saltigo GmbH überführt. Schon im Jahr 2006, also gut ein Jahr nach dem Eintritt in die Frankfurter Wertpapierbörse mit der Lanxess Aktie, konnte das Unternehmen einen 50-Prozent-Anteil von Dow Chemical und deren Chromchemikal-Geschäften übernehmen. Im Jahr 2007 übernahm Lanxess dann den Chemiekonzern Petroflex S.A. aus Brasilien, der als Kautschukproduzent Bekanntheit erlangte und am 16. Februar 2009 in Lanxess Elastomeros do Brasil umgetauft wurde. Weitere Ausbaumaßnahmen erfolgten schon am 10. März 2009, als von Lanxess eine Vertriebsgesellschaft für die Steuerung russischer Geschäfte in Moskau eröffnet wurde. Der Kauf des indischen Konzerns Gwalior Chemical Industries Ltd. im Juni 2009 war eine weitere Aktivität von Lanxess im Rahmen der schnell aufeinanderfolgenden Akquisitionen. Im Rahmen des Engagements im Kölner Raum wurde die Kölnarena im Juni 2008 in Lanxess-Arena umbenannt.

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