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Geldanlagen in der Schweiz: sicher und völlig legal

Der gute Ruf des Schweizer Bankplatzes ist in aller Welt bekannt. Geldanlagen in der Schweiz erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, denn die Schweiz ist ein sicheres Land für Investitionen.

Geldanlagen in der Schweiz sind vollkommen legal, wenn man die Zinseinkünfte angibt und diese versteuert. Auch Gelder, die man im Ausland anlegt, unterliegen der Steuerpflicht. Das Doppelbesteuerungsabkommen sieht vor, dass die Steuern, die in der Schweiz schon gezahlt wurden, abgezogen werden. Bei den meisten Formen der Geldanlagen unterscheidet sich die Schweiz nicht von anderen Geldanlageplätzen. Auch wenn in der Vergangenheit meistens nur Besitzer höherer Geldsummen über ein Konto in der Schweiz verfügten, ist das heute für jeden möglich. Die Eröffnung eines legendären Nummernkontos erfolgt allerdings nicht mehr anonym, sondern man muss seine Identität belegen. Auch Schweizer Banken haben die Pflicht, den Verdacht einer Geldwäsche an das Finanzamt zu melden. Die Geldinstitute müssen auch Auskunft geben, wenn ein Steuerbetrug in Form gefälschter Bücher vorliegt. Insofern gilt das Schweizer Bankgeheimnis nicht in jedem Fall.

Was die Sicherheit der Daten angeht, gehören Geldanlagen in der Schweiz immer noch den sichersten der Welt. Die Schweiz verwehrt den Behörden die Einsichtnahme in die Konten. Eine Quellensteuer fällt auch in der Schweiz an. 25 Prozent der Summe verbleiben im Land, 75 Prozent überweist die Bank anonym an das zuständige Finanzamt des Kunden und wahrt so das Bankgeheimnis.

Der Finanzmarktplatz bietet Anlegern bei bestimmten Anlagen Steuervorteile. So ist die Abgeltungssteuer nicht automatisch bei jedem Wertpapierkauf fällig, Spekulationsgewinne unterliegen nicht der Steuerpflicht. Da die Formen der Geldanlagen sehr vielfältig sind, empfiehlt es sich, ein Beratungsgespräch mit dem Steuerberater über eine Geldanlage im Ausland zu führen, denn es lohnt sich nicht immer, allein aus Renditegründen ein Konto in der Schweiz anzulegen. Es gibt zumeist keine höheren Zinsen, während die Kontoführungsgebühren und sonstigen Dienstleistungen der Banken oft mit hohen Gebühren belegt sind. Wenn Geldanleger aus Deutschland Bargeld auf ihr Konto einzahlen möchten, dürfen sie nur eine Summe bis zu einer Höhe von 10.000 Euro mit sich führen und müssen dieses an der Grenze deklarieren.

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