Das sind die aktuellen Konditionen von Bundesschatzbriefen
Bundesschatzbriefe werden vom Bund ausgegeben und sind eine sichere Anlageform. Sie haben eine Laufzeit von sechs oder sieben Jahren, in denen sie progressiv zu einem festgelegten Prozentsatz verzinst werden.
Bundesschatzbriefe wurden 1969 geschaffen, um breiten Bevölkerungsschichten eine Vermögensbildung zu ermöglichen. Sie werden von der Finanzagentur des Bundes ausgegeben und sind bei allen Geldinstituten oder direkt bei der Deutschen Finanzagentur erhältlich. Der Vorteil beim Erwerb direkt bei der Finanzagentur liegt darin, dass in diesem Fall die Bundesschatzbriefe kostenlos verwaltet werden, während bei den Geldinstituten in der Regel eine Depotgebühr fällig wird. Erworben werden können sie nur von natürlichen Personen und bestimmten gemeinnützigen und mildtätigen Einrichtungen.
Bundesschatzbriefe sind in zwei Typen erhältlich. Typ A hat eine Laufzeit von sechs Jahren, Typ B eine Laufzeit von sieben Jahren. Für den Anlagebetrag werden Zinsen gezahlt, die im Laufe der Jahre progressiv ansteigen. Ab dem 5. April 2011 werden beide Typen im ersten Jahr mit einem Prozent, im zweiten Jahr mit 1,5 Prozent, im dritten Jahr mit zwei Prozent, im vierten Jahr mit 2,75 Prozent, im fünften Jahr mit 3,75 Prozent und im sechsten Jahr mit 4,5 Prozent verzinst. Bei Typ B werden im siebten Jahr nochmals 4,5 Prozent Zinsen gezahlt. Auf diese Weise ergibt sich für Typ A eine Rendite von 2,53 Prozent und bei Typ B eine Rendite von 2,85 Prozent.
Die Mindestsumme, die in einem Bundesschatzbrief angelegt werden kann, beträgt 50 Euro. Da die Zinsen im Laufe der Jahre ansteigen, sollte möglichst die ganze Laufzeit genutzt werden, bei einem Nennwert unter 5.000 Euro je 30 Zinstage ist aber auch eine vorzeitige Rückgabe nach einem Jahr möglich.
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