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Zinsen für Festgeld sind manchmal ärgerlich niedrig

Die Zinsen für Festgeld haben heute auch für den Kleinanleger Bedeutung, denn das Festgeld ist oft der Ersatz für das Sparbuch. Sie sind meist sehr flexibel und werden von den Banken schnell nach Marktlage geändert.

Was früher das Sparbuch, ist heute das Festgeld. Das alte Sparbuch ist den Banken im Zeitalter der Automatisierung und des Electronic Banking längst ein lästiges Konto geworden. Es wird kaum noch angeboten. Als Alternative bieten die Banken aber Tages- und Festgeldkonten an, die sie früher nur bei größeren Beträgen offerierten.

Festgeld ist Geld, das auf einem Konto für eine bestimmte Zeit fest angelegt wird. Zu einem festen Ablauftermin wird es frei. Meist wird die Anlage um den gleichen Zeitraum verlängert, wenn der Kunde nichts unternimmt. Die üblichen Zeiträume sind ein Monat (Monatsgeld), ein Quartal (Dreimonatsgeld) und ein oder auch mehrere Jahre. Das Konto wird meist gebührenfrei geführt. Beim Ablauf sollte man in jedem Falle mit dem Bankberater reden. Er kann für gute Kunden meist „etwas machen“, auch wenn das nur ein viertel Prozent ist. Ohne Nachfrage bleibt es bei dem dann von der Bank gerade festgelegten Zinssatz.

Die Zinsen für Festgeld kann man heute im Internet schnell in Erfahrung bringen. Man sollte zwar die Hausbank bevorzugen, wenn sie einigermaßen günstige Zinsen anbietet. Dann hat man eventuell einen Vorteil, wenn man das Geld einmal doch vorzeitig braucht. Im Internet kann man aber auch Schnäppchenangebote finden. Diese sind oft an ein neues Konto gebunden. Man kann dies nutzen, doch muss man darauf achten, dass das Festgeld nach Ablauf auch frei ist. Dann kann man wieder wechseln, wenn die Zinsen für Festgeld jetzt bei einer anderen Bank günstiger sind.

Neben der Marktentwicklung hängen die Zinsen für Festgeld auch von der Höhe der Anlage ab. Hier agieren die Banken allerdings unterschiedlich. Benötigen sie selbst große Beträge, die sie günstig ausleihen können, dann bieten sie für größere Anlagen höhere Zinsen und sind an Kleinanlagen weniger interessiert. Umgekehrt bieten Banken, die primär an der Gewinnung neuer Kunden interessiert sind, dem Kleinanleger höhere Zinsen.

Festgeld ist im Inland bis zu 50.000 Euro gesetzlich abgesichert. Freiwillig sichern die Banken aber weit höhere Beträge ab. Dagegen kann bei ausländischen Banken diese Einlagensicherung fehlen – dann sollte man diesen kein Geld anvertrauen.

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