Sie wollen Ihren Zinssatz berechnen und wir sagen Ihnen wie!
Bei einem Kreditvertrag spielt der Zinssatz ein große Rolle. Ob dieser auch korrekt angegeben ist, lässt sich nur überprüfen, wenn der Kreditnehmer diesen noch einmal selber berechnet und überprüft.
Um den Zinssatz zu berechnen, ist eine mathematische Formel notwendig. Diese basiert auf verschiedenen Angaben. Benötigt werden die Höhe der Zinsen und die Kreditsumme. Nimmt ein Kreditnehmer also beispielsweise eine Summe von 50.000 Euro auf und zahlt diese über 6 Jahre ab, so benötigt er noch die Angabe der Zinsen, um den Zinssatz zu errechnen. Wie hoch die Zinsen sind, wird durch die Bank festgesetzt. Beläuft sich der abzuzahlende Gesamtbetrag dann auf 58.000 Euro, so haben die Zinsen eine Höhe von 8.000 Euro. Der Zinssatz kann nun berechnet werden.
Dazu wird die Zinssumme mit 100 multipliziert. 8.000 mal 100 ergibt 800.000. Nun wird die reine Kreditsumme mit der Laufzeit multipliziert. 50.000 mal 6 entspricht einem Ergebnis von 300.000. Der letzte Schritt ist die Division der beiden Ergebnisse. 800.000 geteilt durch 300.000 macht einen Zinssatz von 2,67 Prozent.
Es ist immer empfehlenswert, den Zinssatz noch einmal selbst auszurechnen. Auch wenn die Banken den Zinssatz benennen müssen, kann es durchaus zu einem Rechenfehler kommen. Die Berechnung des Zinssatzes sollte vor der Unterschrift unter dem Kreditvertrag erfolgen. Ist der Abschluss erst einmal besiegelt, wird es schwer, bei einer falschen Berechnung eine Nachbesserung zu erhalten. Der Kreditnehmer ist in der Pflicht, alle Angaben im Kreditvertrag zu überprüfen. Dazu gehören auch die Benennung der Kreditsumme, der Raten, der Laufzeit und des Zinssatzes. Nach der Überprüfung kann sich der Kreditnehmer sicher sein, dass alle Angaben komplett sind und sich dann für oder gegen den Vertrag entscheiden. Die Berechnung dient also nicht nur zur Kontrolle, sondern auch zur Sicherheit des Kreditnehmers.
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