Der Wirtschaft geht es gut: Konjunktur schafft Jobs
In der Wirtschaft gibt es ein stetes Auf und Ab: Verschiedene unterschiedliche Einflüsse wie beispielsweise Krieg oder Frieden, die Lage auf den Finanzmärkten, die Stabilität von Währungen etc. beeinflussen den Markt.
Die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes ist in aller Regel gekennzeichnet durch ein regelmäßiges Auf und Ab. Dieses Grundmuster einer wirtschaftlichen Aktivität folgt bestimmten Gesetzen und lässt sich bis zu einem gewissen Grad vorhersagen. Ob es einem Land wirtschaftlich gut geht oder nicht, kann man an bestimmten Indikatoren erkennen. Zu diesen gehören beispielsweise die Zahl der Arbeitslosen, die Auslastung in den Betrieben, die Quoten von Im- und Exporten, die Preise und Zinsen. Länder, die mehr exportieren als importieren, sind zumeist wirtschaftliche Gewinner. Sie nehmen durch Devisen mehr Geld ein, als sie durch den Import von Produkten wieder ausgeben.
Die Wirtschaft wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Auf viele davon kann man nicht direkt einwirken, man hat das Wohl und Wehe der eigenen Volkswirtschaft also nicht in der Hand. Der wichtigste Faktor ist wohl die globalisierte Welt. Zusammenbrüche auf Finanzmärkten auf der anderen Seite des Globus beeinflussen auch die eigene Wirtschaft und können diese in eine Depression stürzen. Durch den Export ist die Wirtschaft auch angreifbar: Werden Produkte nicht mehr gekauft, fehlen auch die Deviseneinnahmen und in der Folge erlebt die Volkswirtschaft eine Talfahrt, bei der Tausende Menschen ihre Jobs verlieren. Auf den Export, also die Ausfuhr von Gütern, sind auch Bereiche des Marktes angewiesen, die auf den ersten Blick eigentlich nichts damit zu tun haben - Zulieferer beispielsweise. Die gesamte Wirtschaft in Deutschland fußt auf den Export. Brechen hier die Aufträge weg, hat das Folgen für die gesamte Volkswirtschaft. Umgekehrt können die wirtschaftlichen Entwicklungen in anderen Ländern auf den eigenen Markt natürlich auch positive Einflüsse ausüben.
Generell gesprochen wird die Wirtschaft angekurbelt, wenn Geld ausgegeben wird. Sind also Nachfrage und Kaufkraft hoch, geht es der Wirtschaft gut und die Arbeitslosenzahlen sind gering. Allerdings gilt auch hier: Man sollte nicht mehr Geld ausgeben, als man hat. Die letzte Finanzkrise hat gezeigt, dass Kaufkraft, die nur auf Krediten beruht, eine Blase ist, die schnell platzen kann.
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