Was kann man gegen eine Kontopfändung ausrichten?
Die Kontopfändung ist ein Machtinstrument, das Behörden und Unternehmer einsetzen, um an ihr Geld, dass ihnen Personen schulden, zu kommen. Bei den Schuldnern kommt dies nicht immer gut an.
Die Kontopfändung kann sehr schnell vonstattengehen und nicht jeder weiß, wie er in dieser Situation damit umgehen soll. Zunächst einmal erhält man einen Bescheid, in dem genau geschildert ist, warum das Konto denn nun gesperrt ist. In den meisten Fällen ist eine Lohnpfändung vorangegangen, die eventuell nicht den gewünschten Erfolg geliefert hat. Jeder Gläubiger hat die Möglichkeit, nach einem gewissen Ablauf ein Konto sperren zu lassen. Es ist jedoch nicht einfach eine Kontopfändung zu veranlassen. Dies braucht triftige Gründe und Beweise, die dieses Vorhaben gutheißen.
Die Pfändung des eigenen Kontos bedarf sofortigen Handlungsbedarfs. Zunächst wird das Konto für zwei Wochen eingefroren. In dieser Zeit hat man selbst keinen Zugriff mehr auf das eigene Bargeld. Man kann kein Geld mehr abheben und die Karten werden sofort eingezogen. Die Bankangestellten dürfen auch ohne gerichtliche Kontofreigabe kein Geld an den Kontoinhaber auszahlen. Dies ist natürlich eine schwierige Situation, die man ohne Hilfe nicht klären kann. Anwälte oder Organisationen, die mit so etwas öfter zu tun haben, können diese auch klären. Viele Leistungen, die man von einem Amt erhält, sind pfändungssicher und dürfen nicht eingezogen werden. Dies ist jedoch nur so, wenn man sich für sein Geld einsetzt und versucht dieses zurückzuhalten. Tut man das nicht, so werden beispielsweise Sozialleistungen wie Kinder- oder Arbeitslosengeld, welches nicht innerhalb von sieben Tagen abgehoben und somit benötigt wird, komplett eingezogen.
Ist das Geld erst mal weg, so sieht man es auch nie wieder, da es direkt an den Gläubiger geht. Man muss allerdings Ruhe bewahren und keine übereilten Schritte machen. Dies könnte mehr Schaden anrichten als Nutzen. Ein Schuldnerberater kann hier ebenfalls sehr gute Dienste tun und einem sicherlich helfen das Problem zu lösen. Für eine langfristige Betreuung sind diese ebenfalls sehr gut geeignet. Die Kontopfändung ist ein harter Schritt, der das Leben sehr einschränkt. Man kann jedoch dagegen angehen und muss dies nicht einfach geschehen lassen.
Schreibe Deinen Kommentar
Kommentare
| Titel |
|---|
| Titel |
|---|
Schlagen Sie hier relevante und interessante weiterführende Inhalte zu diesem Artikel vor. |
Unter 'Seite vorschlagen' können Sie eine thematisch und qualitativ passende Website eintragen. Unsere Redaktion wird den Vorschlag zeitnah hinsichtlich seiner Qualität und seinem Mehrwert für unsere User prüfen und die vorgeschlagene Website veröffentlichen oder ggf. ablehnen.
Qualitätskriterien:
Jeder Linkvorschlag wird von dem wallstreet:online-Team hinsichtlich folgender Kriterien geprüft:
• Der Link muss auf eine Domain mit deutschem Impressum verweisen
• Der Inhalt der vorgeschlagenen Website muss qualitativen Mindestanforderungen entsprechen. Hierzu zählen bspw. der zusätzliche oder ergänzende informative Nutzen sowie ein gegebener Mehrwert für User, die von wallstreet:online auf die vorgeschlagene Website geleitet werden
• Der Text des Verweises sollte prägnant und inhaltich passend gewählt sein, damit aus seiner Formulierung auf das verwiesene Angebot rückgeschlossen werden kann
• Die Länge des Texts darf maximal 50 Anschläge betragen
• Desweiteren besteht für freigegebene Verweise keinerlei Anspruch auf dauerhafte Integration. Das wallstreet:online-Team behält sich vor, veröffentlichte Verweise ohne Ankündigung zu entfernen bzw. durch von der Redaktion als f¨r unsere User als sinnvoller eingestufte Vorschläge zu ersetzen.
| Titel |
|---|

