Wofür die Deutsche Bank Zinsen bietet und verlangt
Wer einer Bank Geld zur Verfügung stellt, indem er es anlegt, erhält dafür Zinsen. Benötigt man hingegen Geld von der Bank, zum Beispiel im Rahmen eines Ratenkredits, muss man dafür selbst Zinsen bezahlen.

In vielen Bereichen muss aber auch der Kunde Zinsen an die Bank bezahlen. Das gilt unter anderem für Ratenkredite, bei denen der Zinssatz und die Abzahlungsrate in der Regel bei Vertragsbeginn für die gesamte Laufzeit festgelegt werden. Zum Teil sind auch Sondertilgungen möglich, für die abweichende Zinsen anfallen können. Deutlich flexibler ist der Dispositionskredit, ein Überziehungsrahmen auf dem Girokonto, der bis zur dreifachen Höhe des Monatsgehalts gewährt wird. Hier gibt es keine festen Vorgaben für die Rückzahlung, weshalb die Sollzinsen hier deutlich höher ausfallen als bei den meisten klassischen Kreditverträgen. Auch für die Nutzung von Kreditkarten fallen Zinsen an, sofern der Saldo bei der nächsten Rechnung nicht komplett ausgeglichen wird. Hier lohnt es sich, die Sollzinsen mit denen eines Dispokredits zu vergleichen, da es hier oft deutliche Unterschiede gibt. Generell lohnt es sich, die Zinssätze verschiedener Banken für alle Finanzprodukte zu vergleichen, unabhängig davon, ob man sich Geld leihen oder welches investieren möchte. Alle Finanzgeschäfte über die Hausbank abzuwickeln ist zwar bequem, aber nicht immer die beste Entscheidung, da man sich hierbei mitunter eine bessere Verzinsung entgehen lässt oder zu hohe Zinsen bezahlt.
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