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Eine private Baufinanzierung für das eigene Haus

Der private Bauherr oder Hauskäufer benötigt für sein Wohneigentum eine Finanzierung, die in seinen finanziellen Rahmen passt. Dafür sollte er alle Kreditvergünstigungen in Anspruch nehmen.

private baufinanzierung
© Ernst Rose / http://www.pixelio.de
Für die Finanzierung der kompletten Anschaffungs- und Herstellungskosten benötigt der zukünftige Eigentümer normalerweise eine Finanzierung. Kaum jemand ist in der Lage, die Kosten aus eigenen Ersparnissen zu bestreiten. Zur Finanzierung stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung.

Zuerst sollte der zukünftige Kreditnehmer im Verwandten- und Freundeskreis fragen, ob ihm jemand einen privaten Kredit zur Verfügung stellen kann. Manchmal sind diese Kredite zinslos mit einer variablen Tilgung, in jedem Fall behandelt das Kreditinstitut diese Mittel wie Eigenkapital und berücksichtigt in der Wirtschaftlichkeitsberechnung nur die anfallenden monatlichen Raten. Weiterhin kann sich der zukünftige Eigentümer bei seinem Arbeitgeber nach einem Arbeitgeberdarlehen erkundigen. Gerade in größeren Unternehmen gibt es diese Möglichkeit. Der Arbeitnehmer profitiert von günstigen Zinsen und einer moderaten Tilgung, der Arbeitgeber kann auf diese Weise den Arbeitnehmer enger an das Unternehmen binden. Auch dieses Darlehen betrachtet die Bank oder Sparkasse wie eingebrachtes Eigenkapital und rechnet auch hier nur die vereinbarten monatlichen Raten.

Weiterhin kann sich der Kreditnehmer um öffentliche Mittel kümmern. In einigen Bundesländern gibt es spezielle Förderprogramme für den Eigentumserwerb. Diese Programme sind an verschiedene Eigenschaften geknüpft. Ein Kriterium ist beispielsweise die Anzahl der Kinder, andere Kriterien sind die aktuelle und zukünftige Wohnsituation des Nachwuchses. Weiterhin ist das Einkommen der Familie relevant, und zwar sowohl das Brutto- als auch das Nettoeinkommen. Bewegt sich der Kreditnehmer in einem gewissen Rahmen, kann er mit einem zinslosen Darlehen über einen festgesetzten Betrag rechnen. In den ersten zehn Jahren zahlt er eine geringe Tilgung, ab dem elften Jahr verdoppelt sich die Tilgung dann. Der Antrag ist ein wenig aufwendig, aber wenn in den Fördertöpfen noch Geld bei der Antragstellung ist, sollte auf diese Förderung nicht verzichtet werden.

Eine staatliche Bank vergibt bei einem selbst genutzten Eigentum zinsverbilligte Kredite bis zu dreißig Prozent der kompletten Anschaffungs- und Herstellungskosten, allerdings maximal bis zu einem Betrag von einhunderttausend Euro. Die Zinsbindungszeiten kann der Kreditnehmer zwischen fünf, zehn und fünfzehn Jahren wählen. Die Tilgung ist vorgeschrieben, Sondertilgungen sind nicht möglich. Anders als bei normalen Krediten werden die Raten nicht monatlich sondern vierteljährlich abgebucht. Das erfordert ein wenig Disziplin in der Kontoführung von dem Kreditnehmer, lässt sich aber einfach mit einem separaten Konto organisieren. Weitere zinsverbilligte Programme bestehen für die Renovierung, Modernisierung und für energetische Maßnahmen. Die einzelnen Programme können untereinander kombiniert werden. Der Kreditnehmer kann die Programme bei dieser staatlichen Bank nicht direkt beantragen, dabei muss ihm das Kreditinstitut helfen, welches die restliche Finanzierung durchführt. Mit den vorgenannten Bausteinen kann eine günstige Finanzierung aufgebaut werden.

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