Kostenlos: Visa nicht zwingend mit Kosten verbunden
Wer durch die Welt reisen möchte und dies insbesondere ausserhalb des eigenen Kontinents tun will, der wird meistens um einen Visumsantrag und damit verbundenen Gebühren nicht herum kommen.
Im 21. Jahrhundert ist die Welt vernetzt. Ein globales Netzwerk umspannt den Erdball, sowohl sozial, beruflich wie technologisch: Menschen aus verschiedenen Kontinenten arbeiten an den gleichen Produkten, Jugendliche, die tausende von Kilometern voneinander getrennt sind, telefonieren über das Internet stundenlang miteinander - und das alles mittels weniger Klicks am Computer. Und obwohl durch das Internet Distanzen vermeintlich schneller überbrückt und große Datenmengen innerhalb von Sekunden verschickt werden können, reisen Menschen heute mehr denn je zuvor. Selbst die Möglichkeit, Business-Präsentationen mittels Webcams und Mikrofonen im Internet stattfinden zu lassen hält Menschen nicht davon ab, sich in einen Flieger, Bus oder ein Schiff zu setzen und stunden- oder gar tagelang zu reisen. Doch für viele Menschen ist das leichter gesagt als getan. Neben den teils hohen Kosten für Kraftstoff sind die Visabestimmungen von Land zu Land verschieden, was es vielen Menschen deutlich erschwert zu reisen.
Zwei wesentliche Faktoren sind entscheidend für kurze oder längerfristige Aufenthalte in Ländern, die nicht das Heimatland sind: die Nation, die den Reisepass ausstellt und die Einreise-Bestimmungen des Ziellandes. Die meisten europäischen Länder erlauben untereinander ein Reisepass-freies Reisen, doch wer nach Übersee möchte, für den sind eben die oben genannten Faktoren wichtig. Während Reisepässe europäischer Länder weltweit "gerne" gesehen und die Einreiseauflagen verhältnismäßig gering sind, haben es beispielsweise Afrikaner deutlich schwerer ein Visum auf einem anderen Kontinent zu bekommen. Zum Teil sind Visumsanträge für Afrikaner so teuer, dass bereits diese erste Hürde nicht genommen werden kann. Im Gegensatz dazu steht, dass die meisten Europäer nicht einmal ein Visum beantragen müssen, um in die meisten afrikanischen Länder zu reisen. Zumindest für einen ersten kurzen Aufenthalt von in der Regel drei Monaten. Im Anschluss an diese "Urlaubszeit" müssen auch Europäer einen Visumsantrag stellen, in dem etliche Informationen verlangt werden, unter anderem der Grund des verlängerten Aufenthalts. Ehe jedoch in Afrika lebende Menschen in solch eine Situation kommen, einen Antrag für eine Arbeitsgenehmigung oder Studienerlaubnis in Europa stellen zu können, sind bereits etliche Gelder geflossen.
Doch gewisse Länder haben so strikte Einreisevorschriften, dass auch Europäer Visa beantragen müssen. Einige davon sind ebenfalls mit Kosten verbunden. Bestimmte Länder und Kontinente verlangen gar, dass man zu einem persönlichen Gespräch in der Botschaft erscheint, ehe man einreisen darf. In solchen Fällen sind Visa mit hohen Kosten verbunden. Sowohl für administrative Zwecke, wie An- und Abreise zu Interviews, Passbilder, etc.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es jungen Menschen leichter gemacht wird, durch die Welt zu reisen. Wer noch unter 30 Jahren alt ist, der kann in der Regel die meisten Länder dieser Erde besuchen. Ob das Visum kostenlos ist oder beantragt und bezahlt werden muss ist da zunächst nebensächlich. Innerhalb des eigenen Kontinents lassen sich derartige Anträge ohnehin meist umgehen und man muss lediglich seinen Personalausweis mit sich führen, um sich an der Grenze ausweisen zu können.
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