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Mithilfe eines Bank-Darlehens den Hausbau finanzieren

Für den Bau eines Hauses nehmen viele Bauherren eine Finanzierung in Anspruch. Die Beantragung solch eines Darlehens ist in der Regel aufwändig und die Bearbeitung nimmt einige Wochen in Anspruch.

Ein Haus zu bauen ist für viele Menschen ein Traum, den sie sich gern erfüllen würden. Sie haben meist eine genaue Vorstellung davon, wie das Haus aussehen soll und wie die Innenräume aufgeteilt und gestaltet werden sollen. Wenn man dieses Projekt realisieren möchte, müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Ein wichtiger Punkt ist die Finanzierung des Bauvorhabens. Sollte man nicht über die entsprechenden Barmittel verfügen, kann ein Antrag auf einen Immobilienkredit gestellt werden. Bei zahlreichen Banken findet man Werbung zu entsprechenden Angeboten und man kann die Antragsunterlagen anfordern. Beim Ausfüllen dieser Dokumente wird deutlich, dass ein Kredit zur Finanzierung eines Hausbaus nur unter bestimmten Bedingungen gewährt wird.

Die Hauptvoraussetzung für das Darlehen ist das monatliche Einkommen des Antragstellers. Dieser sollte in der Lage sein, einen unbefristeten Arbeitsvertrag vorzulegen und das Einkommen muss der Lebenssituation entsprechen und die Tilgung der Kreditraten erlauben. Damit dies beurteilt werden kann, hat der Antragsteller umfassende Angaben zu seiner Lebenssituation zu machen, z. B. bezüglich seines Familienstandes, den Personen, die mit ihm in einem Haushalt leben, der monatlichen Ausgaben und möglicher Unterhaltsverpflichtungen. Der Bankangestellte, der den Antrag prüft, legt diese Angaben seinen Berechnungen zugrunde. Neben den nachweisbaren Kosten wie Miete und Versicherungen wird für jede im Haushalt lebende Person ein pauschaler Betrag für die Lebenshaltungskosten angesetzt. Wenn nach Abzug sämtlicher Ausgaben ein ausreichender Betrag übrig bleibt, hat der Antragsteller gute Chancen auf die Vergabe des Darlehens. Wenn er weitere Sicherheiten, wie z. B. den Besitz von Immobilien, vorweisen kann, sollten diese auch in dem Kreditantrag aufgeführt werden.

Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist auch das Bauvorhaben an sich. Die dazu eingereichten Unterlagen müssen vollständig und schlüssig sein, d.h., sie sollten sämtliche zu finanzierende Kosten enthalten. Schließlich dürfen während des Baus keine unerwarteten Probleme auftreten, die das Projekt verzögern, denn dies könnte große finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringen. Dies ist z. B. der Fall, wenn sich aufgrund einer fehlerhaften Bauplanung die Schlüsselübergabe verzögert und der Bauherr nicht zum geplanten Zeitpunkt das neue Eigenheim beziehen kann. Unter Umständen muss für eine Interimswohnung viel Geld ausgegeben werden, das nicht in der Finanzplanung vorgesehen war.

Die Bearbeitung eines Kreditantrags nimmt bei vielen Banken wenige Wochen in Anspruch. Oftmals werden nicht nur die Unterlagen durchgesehen und die erforderlichen Berechnungen durchgeführt, sondern das Kreditinstitut informiert sich über die Bonität und Zahlungsmoral des potenziellen Kunden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Unternehmen, die Daten über die Vertragsabschlüsse und Zahlungen von Verbrauchern registrieren und auswerten. Sie geben z. B. Aufschluss darüber, ob ein Kunde die Darlehen, die er in Anspruch genommen hat, stets pünktlich zurückgezahlt hat oder ob es in diesem Zusammenhang bereits zu Schwierigkeiten kam. Die Informationen der sogenannten Wirtschaftsauskunfteien können einen enormen Einfluss auf die Bewilligung des Immobilienkredites haben. Über die Entscheidung wird der Antragsteller meist auf dem Postweg informiert.

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