Kapitalbeschaffung privat und gewerblich
Kapital ist heute in nahezu allen Bereichen notwendig, damit man als Privatperson konsumieren und als Unternehmen investieren kann. Daher ist die Kapitalbeschaffung ein wichtiger Themenbereich, der jeden angeht.
Grundsätzlich spricht man in der Regel dann von Kapitalbeschaffung, wenn ein Unternehmen sich neues Kapital besorgen muss, sei es durch Umwandlung von eigenem Vermögen oder auch durch Fremdfinanzierungen in Form von Darlehen. Aber auch im privaten Bereich findet natürlich oftmals eine Kapitalbeschaffung statt, denn nichts anderes ist eine Kreditaufnahme. Ob man Kapital benötigt, um ein neues Auto zu kaufen, oder den Kauf einer Immobilie zu finanzieren, stets ist es notwendig, dass man ausreichend Kapital zur Verfügung hat. Unternehmen beschaffen sich grundsätzlich in der Regel auf drei mögliche Arten Kapital. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass man eigenes Vermögen, zum Beispiel Immobilien, Maschinen oder auch Forderungen verkauft, und den Verkaufserlös als neues, zur Verfügung stehendes Kapital, nutzen kann. Die zweite Möglichkeit der Kapitalbeschaffung besteht darin, dass man einen Kredit bei einer Bank oder einem sonstigen Kreditgeber aufnimmt. Diese Art der Kapitalbeschaffung ist in der Regel auch die teuerste Variante, weil man Kreditzinsen zahlen muss. Unternehmen haben aber noch eine dritte Möglichkeit, auf welche Art und Weise neues Kapital beschafft werden kann, nämlich über den Finanzmarkt. Viele Gesellschaften in Form einer AG geben zum Beispiel Aktien aus, und können sich somit neues Kapital an der Börse beschaffen. Ähnlich funktioniert eine andere Variante, wenn Unternehmen Anleihen emittieren. Auch hier fließt dem Unternehmen neues Kapital zu, da Anleger die Anleihen kaufen und der Gegenwert natürlich als „Bargeld“ dem Unternehmen selber zukommt. In diesem Fall tritt also der Anleger als Kapitalgeber bzw. in gewisser Art und Weise auch als Kreditgeber auf. In vielen Unternehmen ist sogar eine separate Abteilung mit der Kapitalbeschaffung beschäftigt, weil es natürlich gerade für Firmen sehr wichtig ist, dass man stets ausreichend Kapital zur Verfügung hat, um zumindest seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können und bestenfalls auch Investitionen tätigen zu können, um dadurch auch wirtschaftliches Wachstum zu erreichen. Somit ist die Kapitalbeschaffung also für Unternehmen wichtig für die eigene Existenz, denn nur durch Wachstum kann man mit seinem Unternehmen auf Dauer am Markt bestehen.
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Kommentare
Nachrichten [W:O]
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schrieb am 26.05.11 08:38:33
derdieschnautzelangsamvollhat
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schrieb am 26.05.11 08:38:33
:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
lieber Autor/in
bei der Innenfinanzierung gibt es tatsächlich noch immer die Möglichkeit thessaurierte Gewinne zu reinvestieren !
. bei der Außenfinanzierung die Möglickleit von Lieferantenkrediten, im Export die sog. Forfaittierungen, oder Kapitalbeschaffung über Investoren/Teilhaber. Der Weg über Aktien und Anleihen ist für über 90% der deutschen Unternehmer nicht möglich.
die teuerste Variante für Unternehmen mit Bonität ist in der Regel nicht der Kredit, sondern Factoring (Forderungsverkauf).
Im privaten Bereich der Kontokorrentkredit. Eine weitere Form der Finanzierung, sowohl für Unternehmen als auch Privat, ist das Leasing oder z.B. der Ratenkauf.
Die beste und billigste aller Finanzierungsmöglichkeiten aus Unternehmersicht ist und bleibt allerdings die Subvention.
mfg
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